Böckler-Stiftung erwartet für Deutschland verhaltenes Wachstum

Die deutsche Wirtschaft setzt ihren moderaten Aufschwung nach Einschätzung der Hans-Böckler-Stiftung bis ins nächste Jahr fort. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2016 und 2017 um jeweils 1,5 Prozent wachsen, teilte die gewerkschaftsnahe Stiftung am Mittwoch in Berlin mit.

In diesem Jahr sei vor allem die Inlandsnachfrage für die Steigerung verantwortlich - getragen durch Lohnzuwächse, die den privaten Konsum und letztlich auch die Beschäftigung antrieben. Die Exporte würden sich erst im kommenden Jahr wieder stärker beleben.

Die Arbeitslosigkeit sinkt aus Sicht der Experten trotz der starken Zuwanderung im laufenden Jahr im Schnitt noch einmal leicht. 2017 kämen wegen des wachsenden Arbeitsangebots dann etwa 160.000 Arbeitslose hinzu.

Gegenüber ihrer Prognose vom Dezember senkten die Forscher die Wachstumserwartung für 2016 leicht um 0,2 Prozentpunkte. Für 2017 gaben sie ihre erste Prognose ab. "Der Grund für die nur verhaltene Entwicklung liegt darin, dass das weltwirtschaftliche Klima rauer geworden ist und Europa seine Krisen noch nicht bewältigt hat", heißt es in dem Bericht. In Deutschland bleibe die Konjunktur relativ robust.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an