BNP Paribas zahlt wegen Devisenaffäre 90 Mio. Dollar in USA

Paris (APA/Reuters) - Im Rahmen der US-Ermittlungen zu Manipulationen auf dem Devisenmarkt hat sich auch die französische Bank BNP Paribas mit den Behörden auf einen Vergleich geeinigt. Die US-Tochter des Geldhauses habe ihre Schuld eingestanden und werde eine Strafe von 90 Mio. Dollar (72,5 Mio. Euro) zahlen, teilte das Justizministerium am Freitag in Washington mit.

Demnach gab es zwischen September 2011 und Juli 2013 bei Währungen aus Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika Manipulationen. Dabei sei eine elektronische Handelsplattform genutzt worden, auf der es fingierte Transaktionen und Absprachen beim Handel gegeben habe.

Die französische Bank bedauerte das Vorgehen der Tochter BNP Paribas USA. Es sei deutlich gegen die hohen Standards verstoßen worden, an die man sich normalerweise halte. BNP ist die sechste Großbank, die Verstöße im Devisenhandel eingestanden hat.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro