BNP Paribas zahlt wegen Devisenaffäre 90 Mio. Dollar in USA

Paris (APA/Reuters) - Im Rahmen der US-Ermittlungen zu Manipulationen auf dem Devisenmarkt hat sich auch die französische Bank BNP Paribas mit den Behörden auf einen Vergleich geeinigt. Die US-Tochter des Geldhauses habe ihre Schuld eingestanden und werde eine Strafe von 90 Mio. Dollar (72,5 Mio. Euro) zahlen, teilte das Justizministerium am Freitag in Washington mit.

Demnach gab es zwischen September 2011 und Juli 2013 bei Währungen aus Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika Manipulationen. Dabei sei eine elektronische Handelsplattform genutzt worden, auf der es fingierte Transaktionen und Absprachen beim Handel gegeben habe.

Die französische Bank bedauerte das Vorgehen der Tochter BNP Paribas USA. Es sei deutlich gegen die hohen Standards verstoßen worden, an die man sich normalerweise halte. BNP ist die sechste Großbank, die Verstöße im Devisenhandel eingestanden hat.

Brüssel (APA/dpa) - EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger scheint mit seinen Forderungen nach einem schnellen Abschluss der EU-Finanzplanungen für das kommende Jahrzehnt abzublitzen. Für Frankreich gehe es darum, ein gutes Budget für die Zeit ab 2021 zu haben und nicht darum, vor der Europawahl im Mai 2019 fertig zu sein, sagte die französische Europaministerin Nathalie Loiseau am Montag am Rande von EU-Beratungen.
 

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EU-Staaten bremsen bei Einigung auf nächsten Finanzrahmen

Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Aufarbeitung des Dieselskandals wird Volkswagen nach eigener Darstellung noch viele Jahre beschäftigen. Der Konzern habe zwar deutliche Fortschritte gemacht, sagte Vorstandschef Herbert Diess der Zeitschrift "Automobilwoche". Es gebe aber immer noch viel zu tun.
 

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Volkswagen-Chef Diess: Bewältigung des Dieselskandal dauert noch lang

Frankfurt/Rom (APA/Reuters) - Der Konflikt um die Budgetpläne der italienischen Regierung treibt die Europäische Zentralbank (EZB) um. In Europa gebe es wieder Sorgen hinsichtlich der Tragfähigkeit der Schulden von Staaten und Privatwirtschaft, sagte EZB-Vizechef Luis de Guindos am Montag auf einer Finanzkonferenz in Frankfurt. "Was die öffentlichen Finanzen angeht ist Italien gegenwärtig der prominenteste Fall."
 

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EZB-Vize sorgt sich um Schuldenberg Italiens