BMW startet Massenproduktion von Elektroautos nicht vor 2020

München (APA/Reuters) - BMW will erst 2020 mit der Massenproduktion von Elektroautos beginnen. Die E-Autos der aktuellen, vierten Generation ließen sich dafür noch nicht kostengünstig genug bauen, sagte Vorstandschef Harald Krüger am Donnerstag in einer Analystenkonferenz. "Wir wollten auf die fünfte Generation warten, um bei den Kosten wettbewerbsfähiger zu sein."

Krüger bezifferte den Kostenvorteil der nächsten Elektro-Technologie-Generation gegenüber der heutigen auf einen zweistelligen Prozentsatz. Was die Fahrzeuge teuer macht, ist der Verbrauch von Rohstoffen wie Kobalt für die Batterien. BMW investiert einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Forschung an Batteriezellen.

BMW baut elektrifizierte Fahrzeuge bereits in weltweit zehn Fabriken, doch die meisten davon sind Hybridmodelle. Bis 2025 will der Münchner Autobauer 25 weitere elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen, davon zwölf mit reinem Batterie-Antrieb. Von 2020 an kann BMW nach eigenen Angaben alle Autos wahlweise mit reinem Elektro-, Hybrid- oder Verbrennungsmotor produzieren.

München (APA/Reuters) - Der deutsche Versicherungskonzern Allianz wird von 2021 bis 2028 einer der Hauptsponsoren für die Olympischen Spiele. Die neue Partnerschaft zeige, wie attraktiv und stark die olympische Bewegung sei, sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach. Um wie viel Geld es geht, ließen IOC und Allianz offen. Medienberichten zufolge sollen es 400 Millionen Dollar sein.
 

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Allianz wird ein Hauptsponsor für Olympische Spiele

Hamburg/London (APA/dpa) - Der Energiekonzern Shell hat am Dienstag in Hamburg die erste öffentliche Tankstelle für verflüssigtes Erdgas (LNG) in Deutschland eröffnet. Die Tankanlage im Stadtteil Harburg soll im Herbst nach einer Pilotphase in Betrieb gehen.
 

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Shell eröffnete erste deutsche Tankstelle für verflüssigtes Erdgas

Brüssel/Salzburg (APA/Reuters/AFP) - EU-Ratspräsident Donald Tusk warnt sechs Monate vor dem EU-Austritt Großbritanniens vor "katastrophalen" Folgen eines chaotischen Brexits. Unglücklicherweise sei ein Ausscheiden des Vereinigten Königreichs ohne weitreichenden Vertrag mit der EU immer noch möglich, schrieb Tusk am Dienstag in seinem Einladungsbrief zum EU-Gipfel in Salzburg.
 

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EU-Ratspräsident warnt vor Katastrophe bei wildem EU-Ausstieg