BMW startet Massenproduktion von Elektroautos nicht vor 2020

München (APA/Reuters) - BMW will erst 2020 mit der Massenproduktion von Elektroautos beginnen. Die E-Autos der aktuellen, vierten Generation ließen sich dafür noch nicht kostengünstig genug bauen, sagte Vorstandschef Harald Krüger am Donnerstag in einer Analystenkonferenz. "Wir wollten auf die fünfte Generation warten, um bei den Kosten wettbewerbsfähiger zu sein."

Krüger bezifferte den Kostenvorteil der nächsten Elektro-Technologie-Generation gegenüber der heutigen auf einen zweistelligen Prozentsatz. Was die Fahrzeuge teuer macht, ist der Verbrauch von Rohstoffen wie Kobalt für die Batterien. BMW investiert einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Forschung an Batteriezellen.

BMW baut elektrifizierte Fahrzeuge bereits in weltweit zehn Fabriken, doch die meisten davon sind Hybridmodelle. Bis 2025 will der Münchner Autobauer 25 weitere elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen, davon zwölf mit reinem Batterie-Antrieb. Von 2020 an kann BMW nach eigenen Angaben alle Autos wahlweise mit reinem Elektro-, Hybrid- oder Verbrennungsmotor produzieren.

Peking (APA/Reuters) - China hat den USA vorgeworfen, alle möglichen Rechtfertigungen für den von ihnen angezettelten Handelskrieg zu erfinden. Dazu gehöre auch die Ausrede von der Gefahr für die nationale Sicherheit, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, am Mittwoch vor Journalisten.
 

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China: Welt wird sich im Handelskrieg gegen USA stellen

Frankfurt (APA/dpa) - Die staatliche deutsche KfW-Bankengruppe hat im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 9,7 (2016: 8,8) Milliarden Euro an Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländer vergeben. Knapp 40 Prozent aller Neuzusagen seien nach Afrika und in den Nahen Osten gegangen, teilte das Institut am Mittwoch in Frankfurt mit. Damit werde ein Beitrag zum Frieden und zur Minderung der Fluchtursachen geleistet.
 

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KfW vergibt Rekordsumme an Entwicklungs- und Schwellenländer

London (APA/Reuters) - Der durch den Kauf von Air-Berlin-Teilen gewachsene britische Billigflieger Easyjet hat seine Gewinnprognose nach dem dritten Quartal nach oben geschraubt. Dank des günstigen Wettbewerbsumfelds werde in dem bis Ende September laufenden Geschäftsjahr ein Vorsteuergewinn zwischen 550 und 590 Mio. Pfund (620 bis 665 Mio. Euro) erwartet, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit.
 

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Easyjet erwartet Gewinnsprung trotz Flugausfälle