BMW startet Massenproduktion von Elektroautos nicht vor 2020

München (APA/Reuters) - BMW will erst 2020 mit der Massenproduktion von Elektroautos beginnen. Die E-Autos der aktuellen, vierten Generation ließen sich dafür noch nicht kostengünstig genug bauen, sagte Vorstandschef Harald Krüger am Donnerstag in einer Analystenkonferenz. "Wir wollten auf die fünfte Generation warten, um bei den Kosten wettbewerbsfähiger zu sein."

Krüger bezifferte den Kostenvorteil der nächsten Elektro-Technologie-Generation gegenüber der heutigen auf einen zweistelligen Prozentsatz. Was die Fahrzeuge teuer macht, ist der Verbrauch von Rohstoffen wie Kobalt für die Batterien. BMW investiert einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Forschung an Batteriezellen.

BMW baut elektrifizierte Fahrzeuge bereits in weltweit zehn Fabriken, doch die meisten davon sind Hybridmodelle. Bis 2025 will der Münchner Autobauer 25 weitere elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen, davon zwölf mit reinem Batterie-Antrieb. Von 2020 an kann BMW nach eigenen Angaben alle Autos wahlweise mit reinem Elektro-, Hybrid- oder Verbrennungsmotor produzieren.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

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Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

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