BMW ruft 7er zurück: Probleme mit Airbag-Steuerung

München - BMW hat wegen möglicher Probleme mit den Airbags weltweit rund 26.000 Exemplare der Luxus-Baureihe 7er zurückgerufen. Metallpartikel in der von Continental gelieferten Airbag-Steuerung könnten das Entfalten des Airbags bei einem Aufprall verhindern, sagte ein BMW-Sprecher am Donnerstag. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme.

Die Fahrzeuge seien zum Teil noch im Bestand von Händlern, zum Teil schon bei Endkunden. Insgesamt wurden bisher 47.000 Stück der neuen Luxuslimousine gebaut. Die seit Jahresbeginn gefertigten Fahrzeuge seien einwandfrei.

In den USA war zuvor durch eine Veröffentlichung der Verkehrsaufsicht NHTSA bekannt geworden, dass 6.110 der 7er-Limousinen betroffen sind, die von Juli bis Dezember letzten Jahres gebaut wurden. In Deutschland müssen dem Sprecher zufolge 2.600 Wagen in Ordnung gebracht werden.

In Österreich geht es um 230 Fahrzeuge, wie es von der BMW-Zentrale zur APA hieß.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab