BMW-Motorradchef hält nichts von selbstfahrenden Zweirädern

Der Münchner Autokonzern erteilt zumindest vorläufig dem selbstfahrenden Motorrad eine Absage. Yamaha investiert hingegen in selbstfahrende Maschinen.

München. Mit selbstfahrenden Autos wollen Hersteller in wenigen Jahren die Straßen erobern - von selbstfahrenden Motorrädern hingegen hält BMW-Vorstandsmitglied Peter Schwarzenbauer nicht viel. "Das kann ich mir ehrlich gesagt ganz schwer vorstellen", sagte Schwarzenbauer der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Da muss man ja auch irgendwann die Frage stellen, warum man denn überhaupt ein Motorrad hat."

Der japanische Hersteller Yamaha hatte kürzlich gegenüber der "Financial Times" angekündigt, in die Entwicklung selbstfahrender Maschinen zu investieren. In der Autoindustrie gehört das Autonome Fahren derzeit zu den wichtigsten Branchentrends.

Das Ziel bei Yamaha sei zwar kein komplett fahrerloses Motorrad, hatte das Blatt berichtet. Im Zweifel wolle Yamaha aber nicht von Konkurrenten abgehängt werden.

Schwarzenbauer, der bei BMW unter anderem die Motorradsparte leitet, hält dieses Szenario für unrealistisch: "Ich kann mir ja viel vorstellen im Leben, aber Autonomes Fahren beim Motorrad, da komme ich gedanklich nicht hin." Einzelne Elemente des autonomen Fahrens, die Motorräder sicher machen könnten, begrüße er dagegen eindeutig.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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