BMW-Motorradchef hält nichts von selbstfahrenden Zweirädern

Der Münchner Autokonzern erteilt zumindest vorläufig dem selbstfahrenden Motorrad eine Absage. Yamaha investiert hingegen in selbstfahrende Maschinen.

München. Mit selbstfahrenden Autos wollen Hersteller in wenigen Jahren die Straßen erobern - von selbstfahrenden Motorrädern hingegen hält BMW-Vorstandsmitglied Peter Schwarzenbauer nicht viel. "Das kann ich mir ehrlich gesagt ganz schwer vorstellen", sagte Schwarzenbauer der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Da muss man ja auch irgendwann die Frage stellen, warum man denn überhaupt ein Motorrad hat."

Der japanische Hersteller Yamaha hatte kürzlich gegenüber der "Financial Times" angekündigt, in die Entwicklung selbstfahrender Maschinen zu investieren. In der Autoindustrie gehört das Autonome Fahren derzeit zu den wichtigsten Branchentrends.

Das Ziel bei Yamaha sei zwar kein komplett fahrerloses Motorrad, hatte das Blatt berichtet. Im Zweifel wolle Yamaha aber nicht von Konkurrenten abgehängt werden.

Schwarzenbauer, der bei BMW unter anderem die Motorradsparte leitet, hält dieses Szenario für unrealistisch: "Ich kann mir ja viel vorstellen im Leben, aber Autonomes Fahren beim Motorrad, da komme ich gedanklich nicht hin." Einzelne Elemente des autonomen Fahrens, die Motorräder sicher machen könnten, begrüße er dagegen eindeutig.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach