BMW kämpft mit neuen Modellen gegen die China-Flaute

BMW will sein zuletzt lahmendes China-Geschäft mit neuen Modellen auf Trab bringen. Im vierten Quartal werde der kürzlich in Deutschland vorgestellte neue 7er auf den Markt kommen, sagte ein BMW-Sprecher in Peking am Freitag. Auch ein Einstiegsmodell bei den Geländewagen sei in Planung.

Der Absatz des Münchener Premiumherstellers war am größten Automarkt der Welt im Juni erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt gesunken. In der ersten Hälfte dieses Jahres verkaufte BMW nur noch 2,5 Prozent mehr Fahrzeuge, während das Plus im Vorjahreszeitraum noch 23 Prozent war. Der Erzrivale Daimler glänzte dagegen mit einem Zuwachs von gut 21 Prozent in den ersten sechs Monaten, nachdem die Schwaben einige Jahre zuvor die Goldgrube China noch weitaus weniger ausgeschöpft hatten als BMW und die Volkswagen-Tochter Audi.

Ein Grund dafür ist die jüngere Modellpalette von Mercedes-Benz Cars, die mit der neuen S- und C-Klasse und dem kleinen Geländewagen GLA punkten. SUV sind das am schnellsten wachsende Segment am chinesischen Pkw-Markt. Das Analysehaus IHS erwartet für dieses Jahr einen Absatzanstieg um mehr als ein Fünftel. Doch insgesamt schwächelt der bisher rasant wachsende Automarkt des Landes. Die Konjunkturabkühlung, hartes Durchgreifen der Regierung gegen Korruption und zuletzt der Kursrutsch an den Börsen dämpfen die Kauflaune der Chinesen. Der Automobilverband des Landes senkte seine Jahresprognose kürzlich auf drei Prozent Zuwachs bei den Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr von sieben Prozent.

Wiesbaden (APA/dpa) - Knapp ein Drittel der Führungskräfte in Deutschland sind Frauen. Im Jahr 2017 lag der Anteil bei 29,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Ihr Anteil an Führungspositionen war damit deutlich geringer als der Anteil der Frauen an allen Erwerbstätigen (46,5 Prozent).
 

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Knapp ein Drittel der Führungskräfte in Deutschland sind Frauen

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hält ungeachtet der Neuwahl-Spekulationen in Großbritannien an einer Brexit-Verhandlungslösung fest. Eine EU-Kommissionssprecherin sagte am Montag in Brüssel, man bleibe einem Deal mit Großbritannien verpflichtet. Die Verhandlungen würden weitergehen. Diese sollten auch eine Vereinbarung zu den Bürgerrechten bringen.
 

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Brexit - EU-Kommission hält an Verhandlungslösung mit London fest

Wien (APA) - Die meisten Schülerinnen und Schüler bekommen Taschengeld, aber oft zu viel oder zu wenig gemessen an den Empfehlungen. Mit zunehmendem Alter sparen Kinder bzw. Jugendliche immer seltener, und viele borgen sich Geld aus, das nicht jedes Mal zurückgezahlt wird. Das sind Erkenntnisse aus einer Erhebung der Universität Wien, die bei einer Pressekonferenz mit der Münze Österreich vorgestellt wurde.
 

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Taschengeld: Höhe entspricht oft nicht den Empfehlungen