BMW prüft Kooperation mit Great Wall zum Bau von Mini in China

München/Hongkong (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer BMW ist in Gesprächen über eine Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Great Wall Motors. Darin geht es um eine Zusammenarbeit bei der Kleinwagenmarke Mini auf dem chinesischen Markt, wie Great Wall heute, Freitag, in Hongkong mitteilte.

Im Rahmen der laufenden Strategie plane BMW, das Engagement in China zusätzlich zu verstärken und das Potenzial der Marken gemeinsam mit starken Partnern weiter auszubauen, hieß es vom Dax-Konzern aus München. Medien hatten bereits über ein entsprechendes Vorhaben berichtet.

"Wir befinden uns mitten in der strategischen Weiterentwicklung und globalen Expansion unserer Marke Mini", sagte ein BMW-Sprecher. Great Wall ist Chinas größter Hersteller von SUV-Stadtgeländewagen. BMW hat seit Jahresbeginn rund 25.000 Autos der Marke Mini in dem Land verkauft - nach Großbritannien, den USA und Deutschland der viertgrößte Markt für die Kleinwagenserie. Um das Wachstum weiter zu steigern sind laut BMW Partnerschaften nötig. Minis werden derzeit nur in Europa produziert.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden