BMW prüft Kooperation mit Great Wall zum Bau von Mini in China

München/Hongkong (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer BMW ist in Gesprächen über eine Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Great Wall Motors. Darin geht es um eine Zusammenarbeit bei der Kleinwagenmarke Mini auf dem chinesischen Markt, wie Great Wall heute, Freitag, in Hongkong mitteilte.

Im Rahmen der laufenden Strategie plane BMW, das Engagement in China zusätzlich zu verstärken und das Potenzial der Marken gemeinsam mit starken Partnern weiter auszubauen, hieß es vom Dax-Konzern aus München. Medien hatten bereits über ein entsprechendes Vorhaben berichtet.

"Wir befinden uns mitten in der strategischen Weiterentwicklung und globalen Expansion unserer Marke Mini", sagte ein BMW-Sprecher. Great Wall ist Chinas größter Hersteller von SUV-Stadtgeländewagen. BMW hat seit Jahresbeginn rund 25.000 Autos der Marke Mini in dem Land verkauft - nach Großbritannien, den USA und Deutschland der viertgrößte Markt für die Kleinwagenserie. Um das Wachstum weiter zu steigern sind laut BMW Partnerschaften nötig. Minis werden derzeit nur in Europa produziert.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab