BMW hält nichts von Abschaffung der Diesel-Subventionen

München (APA/Reuters) - In der Diskussion über den Abbau der Diesel-Steuervorteile in Deutschland hat sich BMW-Chef Harald Krüger in die Gruppe der Gegner eingereiht. "Ich halte die Abschaffung der Diesel-Subventionen für falsch", sagte der Vorstandsvorsitzende des Münchner Oberklasse-Herstellers der "Wirtschaftswoche" laut Vorabmeldung von heute, Donnerstag.

"Aus Sicht der Kunden, die einen Diesel gekauft haben, ist das nicht vertretbar", so Krüger. Volkswagen-Chef Matthias Müller hatte sich vor Kurzem für den Abbau ausgesprochen und vorgeschlagen, Steuererleichterungen schrittweise umzuschichten in Anreize für Elektroautos.

Bei der deutschen Bundesregierung stieß er damit auf taube Ohren. Vom Zentralverband des Deutschen Handwerks erntete Müller Kritik. Der Bundesrechnungshof sprang indes VW bei: Nach 30 Jahren gehöre das Steuerprivileg auf den Prüfstand, auch im Interesse des Umwelt- und Gesundheitsschutzes.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen