BMW Group will am Standort Salzburg weiter expandieren

Die BMW Group, die in Salzburg mit den Gesellschaften BMW Vertriebs GmbH, BMW Austria GmbH, BMW Financial Services und Alphabet Austria Fuhrparkmanagement GmbH beheimatet ist, will an der Salzach weiter expandieren. Pro Jahr sollen 15 bis 20 neue Arbeitsplätze dazukommen, sagte Christoph von Tschirschnitz, Präsident der Region Central and Southeastern Europe, am Mittwoch bei einem Pressegespräch.

Außerdem denkt das Unternehmen an eine Modernisierung und den Ausbau der Bürogebäude. "Wir bekennen uns ausdrücklich zum Standort Salzburg", sagte Tschirschnitz. Derzeit beschäftigt die BMW Vertriebs GmbH 500 Mitarbeiter in Salzburg. Das Unternehmen kümmert sich um zwölf Märkte "von der Ostsee bis zur Ägäis". In diesen Ländern konnte der Automobilerzeuger im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von 38 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro verzeichnen. Es wurden knapp 52.000 Autos der Marke BMW (plus 17 Prozent) und rund 6.600 Fahrzeuge von Mini (plus 26 Prozent) verkauft. Damit ist die Region Central and Southeastern Europe für BMW die viertgrößte Absatzregion Europas. Auch für heuer rechnet Tschirschnitz mit einem zweistelligen Wachstum, das erste Quartal sei sehr gut gelaufen, sagte der Manager. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Mitarbeiter um 70 Prozent auf 500 Personen gestiegen.
Die BMW Financial Services ist in zehn Märkten tätig. Sie beschäftigt 166 Mitarbeiter und überstieg im März dieses Jahres erstmals die Bilanzsumme von einer Milliarde Euro, betonte Hans-Peter Mathe, CEO von BMW Finance Services in Österreich. Die Bilanzsumme lag 2015 mit 925 Mio. Euro um 8,1 Prozent höher als 2014. Bei den Neuverträgen verzeichnete das Unternehmen 2015 einen Zuwachs von 5,9 Prozent (13.872 Verträge), beim Vertragsbestand um 4,5 Prozent (41.304 Verträge).
Während Länder wie Polen, Tschechien oder Griechenland stark zulegen, ist das Wachstum in Österreich verhältnismäßig bescheiden. Grund sei die schwache Konjunktur, sagte Tschirschnitz. Österreich könne sein Potenzial nicht ausschöpfen, sagte der Manager. Es gebe zu viele Reglementierungen. "Österreich hätte das Potenzial stärker zu wachsen, wenn eine gewisse Flexibilisierung das Land wettbewerbsfähiger macht", ist Tschirschitz überzeugt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach