BMW probiert in China mit Alibaba Online-Vertrieb von Minis

BMW wagt sich gemeinsam mit dem chinesischen Online-Händler auf das schwierige Terrain des Autovertriebs im Internet. Ein Pilotprojekt, um ausgewählte Modelle der Kleinwagen-Marke Mini bei dem Amazon -Konkurrenten feilzubieten, läuft nach Angaben der Münchner bereits.

Um diese Zusammenarbeit fortzusetzen, hätten die Unternehmen am Mittwoch eine Absichtserklärung unterzeichnet, sagte eine BMW-Sprecherin, ohne Details zu nennen. In dem Pilotprojekt werden demnach 75 Minis via Alibaba an Kunden gebracht - allerdings erwerben diese die Fahrzeuge nicht direkt im Internet, sondern geben eine Vorbestellung beim klassischen Autohändler ab, der letztlich die Wagen verkauft.

Die Fahrzeugbranche tut sich schwer mit dem Verkauf im Internet, auch weil der traditionelle Autohandel - meist selbstständige Unternehmen mit eigener Gewinnerwartung - sich gegen die Online-Konkurrenz stemmt. Auf der Suche nach neuen Vertriebswegen und nach junger Kundschaft setzt BMW darauf, dass in Asien und speziell in China Einkaufen im Internet noch populärer ist als anderswo. Ein ähnliches Pilotprojekt zum Online-Vertrieb setzte der Münchner Oberklasse-Hersteller der Sprecherin zufolge bereits in Japan auf, gemeinsam mit Amazon.

Wien (APA) - Österreichs Industriekonjunktur ist im Mai zum vierten Mal heuer leicht zurückgegangen, bleibt aber trotzdem noch stark, zeigt der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex. Der globale Wachstumsdämpfer mit zunehmenden protektionistischen Tendenzen und Unsicherheiten sei aber auch in Österreich zusehends spürbar.
 

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Industrie bleibt trotz stagnierender Auslandsnachfrage stark

Berlin (APA/Reuters) - Die Regierungsbildung in Italien zwischen der Lega und den 5 Sternen sind am Veto von Staatspräsident Sergio Mattarella gescheitert. Dieser weigerte sich, einen ausgesprochenen Euro-Kritiker zum Finanzminister zu ernennen. Die Aussicht auf Neuwahlen sorgte am Montag an den Börsen für Erleichterung bei Investoren. Ökonomen sagten in ersten Reaktionen:
 

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Analysten zur politischen Krise in Italien

Mailand (APA/dpa) - Nach der gescheiterten Regierungsbildung in Rom ist der italienische Aktienmarkt am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex FTSE MIB rückte im frühen Handel um 1,80 Prozent auf 22.800,79 Punkte vor und wurde dabei angeführt von festen Bankenwerten. Neben dem Aktienmarkt legten auch der Euro und italienische Staatsanleihen zu.
 

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Italienische Aktien steigen nach geplatzter Regierungsbildung