BMW fuhr unter neuem Chef weniger Quartalsgewinn ein

Der neue BMW-Chef Harald Krüger ist mit einem Gewinnrückgang ins Amt gestartet. Das Konzernergebnis vor Steuern sank im zweiten Quartal um 2,7 Prozent auf 2,58 Mrd. Euro, wie der Autobauer am Dienstag mitteilte. Analysten hatten indes mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.

In der Kernsparte Automobile enttäuschte BMW die Erwartungen: Hier schrumpfte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 15,8 Prozent auf 1,82 Mrd. Euro. Zu Buche schlug die Abkühlung im wichtigen Absatzmarkt China, der Ergebnisbeitrag von dort sank. Zudem verkauften die Münchner mehr kleine und kompakte Fahrzeuge, die weniger abwerfen.

Weil der Umsatz, wegen höherer Verkaufszahlen und auch wegen Währungseffekten, kräftig anstieg, gab die Rendite in der Autosparte auf 8,4 (Vorjahr: 11,7) Prozent nach. Damit lag BMW hinter den Konkurrenten Mercedes mit 10,7 Prozent und Audi mit 9,9 Prozent.

Für 2015 bekräftigte das Management um Vorstandschef Krüger die Prognose, wonach die Ebit-Marge im Autogeschäft zwischen acht und zehn Prozent liegen soll. Im gesamten Konzern soll das Ergebnis vor Steuern solide wachsen, gemeint sind damit nach bisherigen Angaben 5 bis 9,9 Prozent. Der Absatz soll ebenso stark zulegen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch