BMW beziffert erstmals Mehraufwand für Forschung und Entwicklung

München (APA/dpa-AFX) - BMW-Finanzchef Nicolas Peter hat erstmals genauere Angaben für den bereits bekannten zusätzlichen Forschungs- und Entwicklungsaufwand in den kommenden Jahren gemacht. Nachdem bereits in diesem Jahr mehr Geld als ursprünglich dafür vorgesehen ausgegeben wird, soll die Forschungs- und Entwicklungsquote im kommenden Jahr weiter steigen.

"Wir werden bei den Entwicklungskosten auf 6,5 bis 7,0 Prozent vom Umsatz gehen", sagte er dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Das ist eine Menge Geld - in absoluten Zahlen rund sieben Milliarden Euro."

Eigentlich hat BMW bei den Ausgaben für Forschung- und Entwicklung einen Zielkorridor von 5 bis 5,5 Prozent. Peter hatte aber bereits im Frühjahr gesagt, dass es dieses Jahr 6,0 Prozent werden. Zuletzt hatte er zudem immer wieder betont, dass es wegen der Investitionen in neue Modelle und den Ausbau der Elektroauto-Flotte auf absehbare Zeit zu hohen F&E-Kosten kommen wird. Dem "Handelsblatt" sagte er jetzt, dass der Aufwand auch 2019 hoch bleiben werde.

Die hohen Forschungs- und Entwicklungskosten haben zuletzt bereits auf die Marge des Autogeschäfts gedrückt und sind ein Grund für derzeit schlecht gelaunte BMW-Investoren. So gehört die Aktie mit einem Abschlag von knapp 3 Prozent bisher zu den wenigen DAX-Verlierern in diesem Jahr. Auch der Konkurrent Daimler kämpft derzeit mit der Skepsis von Investoren. Das Daimler-Papier gab im bisherigen Jahresverlauf etwas nach, obwohl die Stuttgarter den Münchenern derzeit beim Absatz immer weiter enteilen

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

Newsticker

Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

Newsticker

Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien