BMW-Betriebsrat fordert vom Vorstand rascheren Umbau

München (APA/dpa) - BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch fordert vom Management des Münchener Autobauers eine schnellere Modernisierung der Arbeitsabläufe. "Bei unserer letzten Mitarbeiterbefragung sagte die Hälfte der Mitarbeiter, dass sie mit den Prozessen bei BMW unzufrieden sind. Das sind für mich rote Alarmglocken", sagte Schoch der "Automobilwoche" (Montag).

"Wir sind heute noch ein bürokratischer Haufen, der Prozesse hat, die nicht mehr adäquat sind. Da muss auch der Vorstand mit einer anderen Geschwindigkeit ran", mahnte der Betriebsrat das Management um Konzernchef Harald Krüger zu mehr Tempo beim Umbau der Organisation.

Die Automobilindustrie steht mit der stärker werdenden Konkurrenz von Technologiekonzernen wie Apple oder der Google-Mutter Alphabet unter Druck, neue Entwicklungen schneller auf den Markt zu bringen. "Menschen, die noch an den Siebenjahreszyklen hängen, sind heute eher Ballast", sagte Schoch der Branchenzeitung.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche