BMW-Betriebsrat fordert vom Vorstand rascheren Umbau

München (APA/dpa) - BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch fordert vom Management des Münchener Autobauers eine schnellere Modernisierung der Arbeitsabläufe. "Bei unserer letzten Mitarbeiterbefragung sagte die Hälfte der Mitarbeiter, dass sie mit den Prozessen bei BMW unzufrieden sind. Das sind für mich rote Alarmglocken", sagte Schoch der "Automobilwoche" (Montag).

"Wir sind heute noch ein bürokratischer Haufen, der Prozesse hat, die nicht mehr adäquat sind. Da muss auch der Vorstand mit einer anderen Geschwindigkeit ran", mahnte der Betriebsrat das Management um Konzernchef Harald Krüger zu mehr Tempo beim Umbau der Organisation.

Die Automobilindustrie steht mit der stärker werdenden Konkurrenz von Technologiekonzernen wie Apple oder der Google-Mutter Alphabet unter Druck, neue Entwicklungen schneller auf den Markt zu bringen. "Menschen, die noch an den Siebenjahreszyklen hängen, sind heute eher Ballast", sagte Schoch der Branchenzeitung.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht