Bloomberg spendet 20 Millionen Dollar für neue Anti-Tabak-Kampagne

Kapstadt (APA/AFP) - Der US-Milliardär und New Yorker Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg will eine neue Organisation im Kampf gegen das Rauchen mit 20 Millionen Dollar unterstützen. Die Initiative mit dem Namen Stopping Tobacco Organizations and Products (STOP) werde die "betrügerischen Strategien" der Tabakindustrie offenlegen und Wege aufzeigen, den Einfluss der Zigarettenlobby zu bekämpfen, sagte er in Kapstadt.

Dort stellte Bloomberg am Mittwoch zum Auftakt der 17. internationalen Konferenz "Tabak oder Gesundheit" die Organisation vor. Im vergangenen Jahrzehnt habe der öffentliche Kampf gegen das Rauchen fast 35 Millionen Menschenleben gerettet, sagte Bloomberg. Doch die Tabakindustrie versuche weiterhin, Menschen zum Zigarettenkonsum zu verführen, besonders junge Leute. STOP soll laut Bloomberg darüber aufklären, mit welchen Strategien und Lobbymaßnahmen die Tabakindustrie für das Rauchen wirbt.

"Wir können nicht akzeptieren, dass die Industrie die Öffentlichkeit in die Irre führt, um mehr Menschen von ihren Produkten abhängig zu machen", begründete Bloomberg die Gründung der Kampagne. Diese werde dafür sorgen, dass die Tabakindustrie "zur Rechenschaft gezogen wird".

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen