Blaguss beteiligt sich mehrheitlich an Salzburger Busreiseunternehmen

Das Transport-, Bus- und Reisebürounternehmen Blaguss mit Hauptsitz in Wien expandiert nach Westösterreich und hat sich mehrheitlich am Salzburger Busunternehmen Schweighofer & Zöhrer beteiligt. "Der Wunsch, einen Standort in Salzburg zu haben, ist nun endlich erfüllt. Wir freuen uns auf den Markt Salzburg", betonte der geschäftsführende Gesellschafter Paul Blaguss.

Über das genaue Ausmaß der Beteiligung und den Kaufpreis hält sich das Unternehmen bedeckt. Die Familie Zöhrer habe sich aufgrund der fehlenden familiären Nachfolge dazu entschlossen, eine strategische Partnerschaft mit Blaguss einzugehen, hieß es in der Aussendung. Marke und Identität des Salzburger Unternehmens werde erhalten, die Sicherung aller Arbeitsplätze sei garantiert. Mittelfristig plane Blaguss, den Standort Salzburg auszubauen.

Neben Bus-Charter, der Touristik-Sparte und einem Transportservice von Menschen mit eingeschränkter Mobilität bedient Blaguss Pendler- und Linienverkehrsnetze innerhalb von Österreich und Europa. Die Gruppe beschäftigt mehr als 800 Mitarbeiter an den Standorten in Österreich, der Slowakei und in Ungarn und erwirtschaftete laut Angaben des Unternehmens zuletzt einen Umsatz in der Höhe von rund 100 Millionen Euro. Die Flotte umfasst 360 Fahrzeuge. Das von der Familie Zöhrer geführte Busunternehmen Schweighofer & Zöhrer wurde 1935 in Salzburg gegründet und beschäftigte zuletzt rund 30 Mitarbeiter. Die Busflotte umfasst 22 Fahrzeuge.

( S E R V I C E: http://www.blaguss.at/de und http://www.schweighofer-zoehrer.at)

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker