Blackberry und Baidu wollen bei selbstfahrenden Autos kooperieren

Montreal (APA/AFP) - Das kanadische Telekommunikations-Unternehmen Blackberry und der als "chinesisches Google" bekannte Baidu-Konzern wollen bei der Entwicklung selbstfahrender Autos zusammenarbeiten. Das Blackberry-Betriebssystem solle die Grundlage der Baidu-Plattform für autonome Autobauer werden, erklärten die beiden Unternehmen am Mittwoch.

Im September hatte Baidu angekündigt, in den kommenden drei Jahren 1,5 Mrd. Dollar (1,25 Mrd. Euro) in Projekte zu selbstfahrenden Fahrzeugen zu investieren. Zuvor hatte es die offene Plattform namens Apollo gestartet, auf der das Blackberry-Betriebssystem nun installiert werden soll.

Auf Apollo stellt Baidu seine Technologien für autonome Fahrzeuge Autobauern zur Verfügung, die darauf basierend ihre eigenen Systeme entwickeln können. Bereits Ende 2015 hatte Baidu seinen ersten Prototypen eines fahrerlosen Autos in Peking getestet. Baidu will sein Portfolio erweitern und sich gegen Konkurrenten wie Google behaupten können.

Blackberry hatte seine Smartphone-Produktion 2016 eingestellt und sie an die indonesische Firma PT Tiphone Mobile Indonesia ausgelagert. Blackberry will sich voll auf das Geschäft mit Software und Dienstleistungen konzentrieren.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker