Blackberry und Baidu wollen bei selbstfahrenden Autos kooperieren

Montreal (APA/AFP) - Das kanadische Telekommunikations-Unternehmen Blackberry und der als "chinesisches Google" bekannte Baidu-Konzern wollen bei der Entwicklung selbstfahrender Autos zusammenarbeiten. Das Blackberry-Betriebssystem solle die Grundlage der Baidu-Plattform für autonome Autobauer werden, erklärten die beiden Unternehmen am Mittwoch.

Im September hatte Baidu angekündigt, in den kommenden drei Jahren 1,5 Mrd. Dollar (1,25 Mrd. Euro) in Projekte zu selbstfahrenden Fahrzeugen zu investieren. Zuvor hatte es die offene Plattform namens Apollo gestartet, auf der das Blackberry-Betriebssystem nun installiert werden soll.

Auf Apollo stellt Baidu seine Technologien für autonome Fahrzeuge Autobauern zur Verfügung, die darauf basierend ihre eigenen Systeme entwickeln können. Bereits Ende 2015 hatte Baidu seinen ersten Prototypen eines fahrerlosen Autos in Peking getestet. Baidu will sein Portfolio erweitern und sich gegen Konkurrenten wie Google behaupten können.

Blackberry hatte seine Smartphone-Produktion 2016 eingestellt und sie an die indonesische Firma PT Tiphone Mobile Indonesia ausgelagert. Blackberry will sich voll auf das Geschäft mit Software und Dienstleistungen konzentrieren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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