Blackberry könnte nächstes Jahr aus Geräte-Geschäft aussteigen

Los Angeles/Waterloo - Blackberry-Chef John Chen gibt dem geschrumpften Smartphone-Pionier maximal Zeit bis Ende nächsten Jahres, um die Verluste im Geräte-Geschäft zu stoppen. Wenn es bis dahin nicht profitabel sei, müsse er das bisherige Vorgehen überdenken, sagte Chen am späten Donnerstag bei einer Konferenz des Technologieblogs "Recode".

Der Manager, der die Führung bei Blackberry vor zwei Jahren nach dem Flop neuer Smartphones am Rande des Abgrunds übernahm, hatte bereits einen möglichen Ausstieg aus dem Geräte-Geschäft signalisiert. Einen Zeitraum gab es bisher nicht.

Chen setzt verstärkt darauf, Blackberry-Software in Unternehmen unterzubringen und die Kommunikation zwischen vernetzter Technik unter anderem im Gesundheitswesen abzusichern. Mit diesem Kurs gelangen dem Konzern zuletzt trotz der Probleme im Geräte-Geschäft insgesamt schwarzen Zahlen.

Vor wenigen Tagen stellte Blackberry zudem ein erstes Telefon mit dem Google-System Android vor. Es ist das erste Blackberry, das nicht mit einem hauseigenen Betriebssystem läuft.

Der kanadische Anbieter hatte die Anfänge des Smartphone-Geschäfts geprägt. Blackberry verpasste jedoch den Trend zu großen Touchscreens, den Apples iPhone und Android-Telefone auslösten. Der Marktanteil sank zuletzt unter ein Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte