Bitkom: Mobile Geräte bringen Schwung in die Unterhaltungselektronik

Vor allem Smartphones, aber auch Tablets und sogenannte Wearables sollen dem Markt der Unterhatlungselektronik neuen Schub bringen. Die Nachfrage nach Flachbildschirmen ist hingegen rückläufig.

Berlin. Smartphones, Tablets und sogenannte Wearables, also am Körper tragbare Elektronik kurbeln nach Einschätzung des IT-Branchenverbands Bitkom derzeit die Umsätze in der Unterhaltungselektronik kräftig an. Allein Smartphones kommen demnach mit geschätzten 25,56 Millionen verkauften Geräten in diesem Jahr auf ein Wachstum von 7,3 Prozent und 9,1 Mrd. Euro Umsatz.

Die Umsätze mit klassischer Unterhaltungselektronik wie etwa Flachbild-Fernsehern sind dagegen derzeit rückläufig.

Der Bitkom stellte anlässlich der IFA in Berlin in dieser Woche (4. bis 9. September) die jüngsten Prognosen aus Marktdaten von GfK und EITO vor. Zuvor hatte die Gesellschaft für Unterhaltungselektronik gfu, Ausrichterin der IFA, in ihrem halbjährlichen veröffentlichten Cemix-Index für Smartphones einen Umsatzzuwachs von 17 Prozent im ersten Halbjahr 2005 ermittelt.

Der Absatz von Smartwatches und Fitness-Trackern sollen den Prognosen zufolge in diesem Jahr auf 1,72 Millionen Geräte steigen und den Herstellern Umsätze in Höhe von 240 Mio. Euro einbringen. Smartwatches haben demnach aber mit 645.000 Stück nur einen kleinen Anteil, dafür seien die erwarteten Einnahmen mit 169,2 Mio. Euro umso höher. "Mit ihren zusätzlichen Funktionen und intelligenten Sensoren ergänzen Wearables das Smartphone perfekt", sagte Martin Börner, Präsidiumsmitglied des Bitkom und Manager von Samsung in Deutschland. Der südkoreanische Konzern hatte erst am Montagabend mit der Gear S2 ein neues Modell seiner Smartwatch angekündigt.

Einer der großen Trends der Unterhaltungselektronik ist die Vernetzung. Der Umsatzanteil vernetzbarer Unterhaltungselektronik und privat genutzter IT-Geräte wie Smartphones oder Tablets liege in diesem Jahr voraussichtlich bei 82 Prozent, sagte Börner. Lediglich 18 Prozent der Geräte könnten nicht untereinander kommunizieren. "Die Zukunft gehört den Geräten, die der Verbraucher mit Tablet und Smartphone vernetzen und steuern kann", sagte Börner.

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