Bitcoin verlor binnen einer Woche ein Viertel an Wert

Frankfurt (APA/dpa) - Angesichts der zunehmenden Regulierung durch Behörden weltweit geraten Kryptowährungen immer mehr unter Druck. Der Wert einer Einheit der bekanntesten Digitalwährung Bitcoin fiel am Freitag auf führenden Handelsplattformen wie Bitstamp unter 9.000 US-Dollar (7.246 Euro). Allein diese Woche hat der Bitcoin damit gut ein Viertel seines Werts verloren.

Auch andere Kryptowährungen wie Ripple oder Litecoin gaben deutlich nach.

Ein hartes Vorgehen von Behörden in Japan und den USA gegen Kryptobörsen sorgt für einen Abwärtssog. Japanische Finanzaufseher wiesen am Donnerstag zwei Handelsplätze an, für einen Monat den Betrieb einzustellen. Weitere Börsen belegten sie mit Strafen. Zudem forderten sie die große Kryptobörse Coincheck auf, ihr Vorgehen gegen Geldwäsche zu verschärfen. Ferner musste die Handelsplattform Binance wegen eines Hackerangriffs zeitweise den Handel einstellen.

Außerdem nimmt die US-Börsenaufsicht SEC Kryptobörsen an die kurze Leine. Um Investoren zu schützen und Betrug sowie Manipulationen zu vermeiden, müssten Kryptobörsen künftig unter bestimmten Umständen eine Registrierung bei der SEC oder eine genehmigte Ausnahme einholen, hieß es am Mittwoch. Vor allem "Initial Coin Offerings" dürften darunter fallen. Bei diesen "digitalen Börsengängen" sammeln Firmen Geld bei Investoren ein, die meist in Kryptowährungen zahlen.

Am Freitag warnte Chinas Notenbankchef Zhou Xiaochuan vor Gefahren durch Spekulationen mit Kryptowährungen. Man prüfe aber, inwieweit man selbst die dahinter stehende Technologie nutzen könne.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen