Bitcoin um 17 Prozent gestiegen - Größter Kurssprung des Jahres

Frankfurt (APA/Reuters) - Nach einer monatelangen Talfahrt steigen Anleger wieder in größerem Stil bei Bitcoin & Co. ein. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise verteuerte sich am Donnerstag um bis zu 17 Prozent - so stark wie in den vergangenen vier Monaten nicht - und kostete etwas mehr als 8.000 Dollar (6.459,95 Euro).

Die Indizes auf die Kryptowährungen Ethereum und Ripple gewannen in der Spitze ebenfalls jeweils mehr als zehn Prozent.

Ausgangspunkt der aktuellen Rally war Börsianern zufolge die Börse Bitfinex, an der Anleger Wetten auf einen weiteren Kursverfall der digitalen Währungen auflösten. Von dort sei die Kaufwelle auf andere Handelsplattformen übergeschwappt. "Dennoch sollte der Tag nicht vor dem Abend gelobt werden", warnte Analyst Timo Emden von Emden Research. Die Stimmung sei nach den Kursverlusten der vergangenen Monate angeknackst. Kurz vor Weihnachten hatte Bitcoin mit etwa 20.000 Dollar ein Rekordhoch erreicht. In den anschließenden Wochen fiel der Kurs bis auf knapp 6.000 Dollar zurück.

Im Windschatten der Bitcoin-Rally legten die Aktien der Bitcoin Group, Betreiberin der einzigen deutschen Kryptobörse, neun Prozent zu. An der Wall Street legten Titel von Firmen wie Overstock.com oder Marathon, die sich mit der Blockchain-Technologie befassen, auf der alles Cyber-Devisen basieren, bis zu 40 Prozent zu.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen