Bitcoin-Rally geht weiter: Kurs steuert Richtung 10.000 Euro

Wien (APA) - Der Höhenflug der Digitalwährung Bitcoin geht am Montag weiter. Zeitweise stieg der Bitcoin-Kurs je nach Handelsplattform auf über 9.700 Dollar (8.167 Euro). Im Vergleich zum Freitag ist das ein Kursgewinn von fast 18 Prozent. Zu Beginn des Jahres notierte Bitcoin noch unter der Marke von 1.000 Dollar.

"Treibender Faktor wie in den Wochen zuvor ist die Aussicht auf ein Öffnen der Schleusen für Großspekulanten via Bitcoin-Terminkontrakt durch die CME Group", schreiben die Analysten von IG Markets am Montag in einem Marktkommentar. Viele private Anleger hätten womöglich eine der letzten Gelegenheiten genutzt, um sich noch mit der digitalen Währung einzudecken, bevor die CME Group möglicherweise die Zulassung für einen Bitcoin-Future erhalte. Auch die zweit- und drittwertvollsten Digitalwährungen Ether und Bitcoin Cash verbuchten kräftige Zugewinne.

Mit Hilfe von Terminkontrakten können sich Anleger gegen Kursausschläge absichern. Dadurch wird die Internet-Währung, deren Kurs sich seit Jahresbeginn mehr als verzehnfacht hat und deren Preis Anfang November binnen weniger Tage um rund 30 Prozent abgestürzt war, für institutionelle Anleger attraktiver.

Immer mehr Regierungen und Aufsichtsbehörden weltweit warnen vor dem Internetgeld, weil sie befürchten, es könnte für kriminelle Machenschaften verwendet werden. So betonte etwa Mitte November der österreichische Nationalbank-Chef EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny, Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen. China hatte Handelsplattformen für Cyberdevisen verboten. Russland schränkte den Zugang zu Internetseiten ein, die Bitcoin anbieten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte