Bitcoin mit Kurs auf 11.000er Marke - US-Aufsicht genehmigt Future

Frankfurt - Die Genehmigung von Bitcoin-Futures durch die US-Derivateaufsicht CFTC gibt der Cyber-Devise Auftrieb. Sie verteuerte sich am Freitag zeitweise um knapp elf Prozent auf 10.741 Dollar (9.065 Euro). "Der Akzeptanz des digitalen Talers sollte dies kräftig in die Karten spielen", sagte Timo Emden, Deutschland-Chef des Online-Brokers DailyFX.

"Viele weitere Bitcoin-spezifische Produkte könnten ebenfalls zeitnah folgen, um die breite Masse der Anleger zu bedienen. Das erste Türchen im Monat Dezember stellt sich somit als Hauptgewinn heraus." Die weltgrößte Derivatebörse CME darf ab dem 18. Dezember einen Terminkontrakt auf die virtuelle Währung handeln. Ihre Rivalin CBOE erhielt ebenfalls grünes Licht für einen Future. Mit diesen Papieren können Investoren auf steigende und fallende Kurse wetten. Zweistellige prozentuale Tagesveränderungen sind bei Bitcoin keine Seltenheit. Am Mittwoch kletterte der Preis der virtuellen Währung binnen 24 Stunden um mehr als 1.000 auf über 11.000 Dollar. In den darauffolgenden 24 Stunden ging es mehr als 20 Prozent bergab.

Wegen dieser drastischen Ausschläge müssen Investoren für Bitcoin-Futures der CME und CBOE vergleichsweise hohe Sicherheitsleistungen ("Margins") von 35 und 40 Prozent des Anlagevolumens hinterlegen. Die Papiere der CME werden den Angaben zufolge auf der Plattform Globex gehandelt und in bar abgerechnet ("cash settlement").

Spekulationen auf einen Bitcoin-Future sind mit ein Grund für das rund 1.000-prozentige Kursplus der vergangenen Monate. Die Einführung von Terminkontrakten gilt als Voraussetzung für das Engagement institutioneller Anleger in der Internet-Währung. Die Aktien der CME hievte die Genehmigung des Bitcoin-Futures auf ein Rekordhoch von 152,14 Dollar.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen