Bitcoin hält sich bei 17.000 Dollar

Chicago/Frankfurt/Hongkong (APA/dpa) - Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin bleibt nach ihrem Vorstoß in den klassischen Finanzmarkt gefragt. Am Mittwoch in der Früh hielt sie sich auf den wichtigsten Handelsplätzen in der Nähe von 17.000 US-Dollar.

Am dritten Handelstag seit dem Start des ersten Terminkontrakts an einer regulierten Börse kostete ein Bitcoin auf dem Handelsplatz Bitstamp zuletzt rund 16.700 Dollar. Auf der anderen wichtigen Plattform Coinbase, wo die Kurse zuletzt besonders heftig ausschlugen, notierte sie bei zuletzt bei 17.240 Dollar.

Seit dem Start des ersten Terminkontrakts an einer regulierten Börse lässt sich der Bitcoin nun faktisch auch am klassischen Finanzmarkt handeln und nicht nur auf spezialisierten Online-Portalen. Am Montagabend war der Preis für einen Bitcoin vor diesem Hintergrund erstmals auf allen wichtigen Handelsplätzen über die Marke von 17.000 Dollar gestiegen. Auf der Plattform Coinbase schaffte sie es in den vergangenen Tagen sogar über 18.000 Dollar.

Der Bitcoin ist eigentlich eine rein digitale Währung, die jedoch zuletzt in der breiteren Öffentlichkeit auf immer mehr Interesse gestoßen ist. Das macht sich im Kurs bemerkbar: Zu Jahresbeginn kostete ein Bitcoin noch 1000 Dollar. Seither ging es steil aufwärts. Experten warnen jedoch gebetsmühlenartig vor der Unberechenbarkeit der Digitalwährung. Einige sorgen sich mittlerweile sogar um negative Effekte für den klassischen Finanzmarkt.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder