Bitcoin debütierte an Chicagoer Optionsbörse CBOE

New York/Chicago (APA/AFP) - Die Internetwährung Bitcoin hat ihr Debüt an einer wichtigen Börse hingelegt: Die Chicagoer Optionsbörse CBOE (Chicago Board Options Exchange) bot am Sonntag erste Terminkontrakte (Futures) für die Kryptowährung an. Der Kurs lag zu Beginn bei 15.000 Dollar (12.774,66 Euro), stieg dann kurzzeitig auf 16.600 Dollar (14.137,29 Euro) und lag nach 20 Minuten bei 15.940 Dollar (13.575,20 Euro).

Terminkontrakte sind ein Finanzprodukt, mit dem Investoren auf steigende und fallende Kurse der Währung setzen können. In den ersten Minuten nach Handelsbeginn wurden rund 150 Transaktionen abgeschlossen, wie Futures-Manager Bob Fitzsimmons der Nachrichtenagentur AFP sagte. "Es ist ruhig", sagte er.

Der Bitcoin war 2009 auch als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden, um eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung zu erschaffen. Befürworter argumentieren, dass Bitcoins vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit attraktiver werden könnten.

Der Kurs des Bitcoin hatte zuletzt stark zugelegt. Der Anstieg wird vor allem durch die Ankündigung der renommierten Chicagoer Terminbörse CME befeuert, ab dem 18. Dezember Terminkontrakte für Bitcoins anzubieten.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen