Bisher zehn Interessenten für Toni's Freilandeier

Knittelfeld (APA) - Nach der Insolvenz der steirischen Toni's Freilandeier haben sich bisher bei Masseverwalter Helmut Fetz zehn Interessenten mit noch nicht verbindlichen Kaufangeboten gemeldet. Bei der Gläubigerausschusssitzung am Mittwoch wurde vereinbart, dass die potenziellen Käufer bis Ende Jänner verbindliche Angebote legen können. Anfang Februar will Fetz die Bieterversammlung einberufen.

Die Kaufinteressenten bleiben laut dem Masseverwalter noch geheim. Jeder von ihnen kann nach Einsicht in die Buchhaltung auch noch nachverhandeln. Die Angebote liegen bisher alle etwa gleich hoch, sagte er, doch manche wollen nicht das gesamte Unternehmen sondern nur Teile oder gar nur die Marke kaufen. An wen der Zuschlag geht, hänge in erster Linie vom Preis ab: Sollte jemand nur für die Marke deutlich mehr bieten als ein anderer für das gesamte Unternehmen, dürften die Gläubiger wohl das lukrativere Geschäft bevorzugen.

Fetz möchte spätestens Mitte Februar in die offizielle Bieterversammlung starten und noch vor Ostern einen fixen Käufer gefunden haben. Das bringe für die bäuerlichen Partnerbetriebe Planungssicherheit. Bis Ostern sei der fortlaufende Betrieb außerdem kostendeckend gesichert.

Die Toni Handels GmbH, die mit ihren Freilandeiern vor allem in der Steiermark in vielen Lebensmittelgeschäften zu finden ist, hatte im Dezember einen Konkursantrag gestellt. Die Überschuldung beträgt knapp 10 Mio. Euro. Etwa 100 Lieferanten, 38 Mitarbeiter und indirekt auch etwa 110 bäuerliche Partnerbetriebe sind betroffen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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