Bis zu vier Verbund-Vorstände gesucht - Bewerbungsfrist bis 26. Mai

Wien (APA) - Der Verbund-Stromkonzern ist auf der Suche nach "maximal vier" neuen Vorstandsmitgliedern. Ende 2018 laufen die Verträge aller vier Vorstände - Wolfgang Anzengruber, Peter Kollmann, Hannes Sereinig und Günther Rabensteiner - aus. Vizevorstandschef Sereinig und Rabensteiner gehen in Pension. Vorstandschef Anzengruber und CFO Kollmann könnten wiederbestellt werden, Anzengruber wird im September 62.

Die am Donnerstag im "Amtsblatt" der "Wiener Zeitung" erfolgte Ausschreibung bezieht sich auf die Funktionen von "maximal vier Mitgliedern des Vorstands", die "auf die Dauer von zwei bis maximal fünf Jahren" ab 1. Jänner 2019 zu besetzen sind. Die Bewerbungsfrist läuft einen Monat lang - Bewerbungen sind bis 26. Mai (ein Samstag) an Verbund-Aufsichtsratschef Gerhard Roiss zu richten, entweder postalisch oder per Email (gerhard.roiss@verbund.com). Vorgesehen ist laut Ausschreibung, "eine/-n Vorsitzende/-n des Vorstands (CEO), einen Vorstand für Finanzangelegenheiten (CFO) und maximal zwei weitere Vorstandsmitglieder" zu ernennen.

Die Bewerber und Bewerberinnen "sollen dynamische Unternehmer- und Managerpersönlichkeiten mit umfassenden wirtschaftlichen Kenntnissen und Erfahrungen sein", die "in der Lage sind, die Gesellschaft und den Konzern zu führen und auszubauen, deren Ertragskraft zu stärken sowie zum langfristigen und nachhaltigen Werteaufbau des Konzerns beizutragen". Vorausgesetzt würden dabei "ausgewiesene Führungsqualitäten, soziale Kompetenz, gewandtes Auftreten, Verhandlungsgeschick und Fremdsprachenkenntnisse" sowie "langjährige Berufspraxis in Führungsfunktionen". "Von Vorteil" seien Erfahrungen im Stromgeschäft sowie einschlägige funktionsspezifische Fachkenntnisse.

Die Verbund AG gehört zu 51 Prozent der Republik Österreich, ressortiert aber nicht mehr zum Wirtschafts-, sondern zum Finanzministerium von Minister Hartwig Löger (ÖVP). 2017 wurden mit knapp über 2.800 Mitarbeitern rund 2,9 Mrd. Euro Umsatz erzielt.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

Newsticker

Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

Newsticker

Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

Newsticker

Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden