Bis zu 190 Prozent Preisunterschied in oö. Autowerkstätten

Linz (APA) - Bei den Preisen für Leistungen der oberösterreichischen Autowerkstätten gibt es Unterschiede von bis zu 190 Prozent. Das fanden die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer in einer landesweiten Erhebung der Kosten für Pickerl, Mechaniker, Spengler und Lackierer bei 142 Betrieben heraus. Das gesamte Ergebnis wurde in einer Presseaussendung und im Internet am Mittwoch veröffentlicht.

Für eine Überprüfung nach Paragraf 57a inklusive Pickerl sind demnach 46 Euro zu bezahlen - im Durchschnitt. Denn der billigste Anbieter verlangt 33 Euro, der teuerste 62. Ein Mechaniker kostet in der Stunde durchschnittlich 90 Euro. Die Bandbreite reicht dabei von 48 bis 139 Euro. Für die Arbeitsstunde eines Spenglers werden durchschnittlich 124 Euro verrechnet. Die Preise bewegen sich zwischen 58 und 168 Euro. Für die Leistungen eines Lackierers werden 127 Euro verlangt. Beim billigsten sind 75 Euro pro Stunde fällig, beim teuersten 168.

Einmal mehr raten die Konsumentenschützer nach dieser Preiserhebung: Vergleichen lohnt sich. Außerdem machten sie darauf aufmerksam, dass sechs Werkstätten nur ab-Preise nannten, weil sich die Stundensätze nach der Automarke richten. Deshalb sollten sich die Konsumenten vor einer Reparatur nach den tatsächlichen Kosten für ihr Auto erkundigen. Vor einem Auftrag sollte ein schriftlicher Kostenvoranschlag eingeholt werden. Dieser ist kostenlos, außer die Werkstatt weist vorher auf anderes hin, beispielsweise in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Fehlersuche ist hingegen grundsätzlich nicht kostenlos, deshalb sollte eine Preisobergrenze festgelegt werden. Bei einer Pickerlüberprüfung im Rahmen von Servicearbeiten verlangen manche Unternehmen für die Begutachtung keine oder nur die Materialkosten.

(S E R V I C E - Die Ergebnisse des landesweiten Vergleiches im Internet: www.ooe.konsumentenschutz.at )

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden