Bis September in Deutschland schon mehr Windstrom als 2014

Berlin - In den ersten neun Monaten 2015 ist in Deutschland bereits mehr Windstrom produziert worden als im gesamten Vorjahr. Lag die Bilanz 2014 bei 57,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh), so wurden bis Ende September 2015 schon 59 Milliarden kWh Strom durch Windkraft erzeugt.

Das teilten das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag mit.

Dabei legte der auf See erzeugte Strom (Offshore) von 1,4 Milliarden kWh auf 4,6 Milliarden kWh zu.

Für den Zuwachs sorgte die Witterung mit überdurchschnittlich viel Wind und der weitere Ausbau von Windkraftanlagen an Land und vor den Küsten. Noch offen ist, wie stark sich die hohe Windstromerzeugung auf die EEG-Umlage auswirkt, die alle Verbraucher über die Stromrechnung zum Ausbau der erneuerbaren Energien bezahlen müssen. Schätzungen zufolge könnte die Umlage von derzeit 6,17 Cent auf ein Rekordniveau von etwa 6,5 Cent steigen. Die Höhe der Umlage für 2016 wird am 15. Oktober von den Übertragungsnetzbetreibern bekanntgegeben.

Industriebetriebe haben 2014 laut Statistischem Bundesamt gut 9 Prozent der in Deutschland erzeugten Strommenge produziert. Die 45 Terawattstunden (Twh) dienten in erster Linie der Eigenversorgung, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Vielfach werde die so erzeugte Elektrizität aber auch an andere Betriebe abgegeben oder ins öffentliche Netz eingespeist. Der Anteil des Industriestroms an der Bruttostromerzeugung in Deutschland ist seit 2005 (8,6 Prozent) nahezu konstant. Allerdings ist inzwischen Erdgas mit deutlichem Abstand (49 Prozent) wichtigster Energieträger, der Anteil von Stein- und Braunkohle sank auf 10 Prozent.

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter