BIP-Prognose für die Schweiz heuer erhöht

Bern (APA) - In der Schweiz herrscht Hochkonjunktur. Das BIP ist laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) über mehrere Quartale stark gewachsen. Die Beschäftigung zieht an und die Arbeitslosigkeit geht zurück. Vor allem die gute internationale Wirtschaftslage kurbelt den Außenhandel an und die Unternehmen investieren kräftig. Die Prognose fürs heurige Wachstum wurde deutlich angehoben.

Im Juni rechnete das Seco für heuer mit einer Wachstumsrate der Schweizer Wirtschaft von 2,4 Prozent. Neu liegt die Prognose bei satten 2,9 Prozent. Gleichzeitig nehmen aber die Risiken für den Gang der Weltwirtschaft stetig zu, berichtete die Schweizer Nachrichtenagentur sda unter Berufung aufs Seco am Mittwoch.

Besonders schwungvoll hat sich laut dem Seco die Industrie entwickelt. Deren Kapazitäten seien so stark ausgelastet wie zuletzt 2011, und die Auftragsbücher seien nach wie vor gut gefüllt. Doch auch der Dienstleistungssektor berichtet über eine insgesamt sehr gute Geschäftslage.

Gleichzeitig beabsichtigen Schweizer Unternehmen, mehr Personal einzustellen. Für 2018 rechnet das Seco mit einem Beschäftigungswachstum von 1,8 Prozent. Im kommenden Jahr sollen es noch 1,1 Prozent sein. Gleichzeitig dürfte die Arbeitslosigkeit weiter zurückgehen, so dass 2018 eine Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent und 2019 eine Quote von 2,4 Prozent zu erwarten ist.

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