Biomasse-Verband wählt Franz Titschenbacher zum neuen Präsidenten

Wien (APA) - Die Vollversammlung des Österreichischen Biomasse-Verbandes hat den Präsidenten der steirischen Landwirtschaftskammer, Franz Titschenbacher (54), zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der Steirer löst damit Bundesforste-Chef Rudolf Freidhager ab, der die Führung des Verbandes im Jänner 2018 interimistisch übernommen hatte und im Vorstand bleibt. Dies teilte der Verband am Mittwoch mit.

Titschenbacher bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Familie in Altirdning einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Milchviehhaltung, Forstwirtschaft und Urlaub am Bauernhof. 1993 wurde er im Alter von 29 Jahren zum jüngsten Bürgermeister der Steiermark gewählt. Titschenbacher ist auch Vorsitzender des Forstauschusses der LKÖ, Mitbegründer einer der ersten Biomasse-Nahwärmeanlagen Österreichs, Obmann von proHolz Steiermark und laut Firmencompass Aufsichtsrat der Raiffeisen-Landesbank Steiermark.

"Bioenergie stellt bereits jetzt anteilsmäßig über die Hälfte der erneuerbaren Energie und kann aufgrund der nachhaltig verfügbaren Potenziale Erdöl mittelfristig als bedeutendste Energiequelle ablösen", so Titschenbacher, der die Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung ausdrücklich begrüßt. Neben den bestehenden Anwendungen werde die Bionenergie eine zentrale Rolle bei der Dekarbonisierung der Gas- und Fernwärmenetze, der kalorischen Stromerzeugung und des Transportsektors spielen. In 30 Jahren werde es damit praktisch keine fossilen Energieträger mehr geben.

Der Österreichische Biomasse-Verband ist die gemeinsame Stimme der heimischen Bioenergiebranche und vertritt Mitglieder aus allen Bereichen der energetischen Biomasse-Nutzung.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro