Biografie: Apple-Chef Cook bot Steve Jobs Teil seiner Leber an

Der legendäre Firmengründer lehnte das Angebot seines Weggefährten entrüstet ab. Cook hatte zuvor herausgefunden, dass er die gleiche seltene Blutgruppe wie Jobs habe.

Cupertino (Kalifornien/USA) Der heutige Apple-Chef Tim Cook (54) wollte seinem legendären Vorgänger Steve Jobs laut einer neuen Biografie einen Teil seiner Leber spenden. Cook habe 2009 auf eigene Faust herausgefunden, dass er und Jobs die gleiche seltene Blutgruppe hätten und dass es ausreichen könnte, nur einen Teil des Organs zu transplantieren, heißt es in einem am Donnerstagabend veröffentlichten Auszug aus dem Buch.

Jobs habe die Idee aber sofort und unmissverständlich abgelehnt, erzählte Cook laut einem Bericht des Magazins "Fast Company" den Buchautoren. "Steve hat mich nur vier oder fünf Mal angebrüllt in den 13 Jahren, die wir uns kannten - und das war eines davon." Der Apple-Gründer kämpfte damals mit den Folgen einer Krebserkrankung und bekam schließlich eine Spenderleber. Er starb im Oktober 2011.

Die neue Biografie "Becoming Steve Jobs" erscheint in den USA am 24. März. Neben Cook sprachen die Autoren unter anderem mit Jobs' Witwe Laurene Powell Jobs und Disney-Chef Robert Iger. So wird dort auch erstmals berichtet, dass Iger und Jobs über den gemeinsamen Kauf der Internet-Firma Yahoo nachdachten. Das Buch wurde geschrieben vom Journalisten Brent Schlender und einem Mitglied der "Fast-Company"-Chefredaktion, Rick Tetzeli.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker