Binder+Co schaffte im dritten Quartal Rückkehr in die Gewinnzone

Die börsennotierte steirische Binder+Co hat im dritten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgefunden. Es gab einen Konzerngewinn von 0,48 Mio. Euro, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Zwischenmitteilung. In der Vorjahresperiode hatte es allerdings noch ein Plus von 0,66 Mio. Euro gegeben. Über neun Monate gerechnet hat Binder+Co damit einen Konzerngewinn von 60.000 Euro erwirtschaftet.

Im ersten Halbjahr 2014 war noch ein Verlust zu Buche gestanden, in den ersten neun Monaten 2013 hatte es allerdings einen Gewinn von 2,2 Mio. Euro gegeben. Seit dem zweiten Quartal sind die Aufträge des auf Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik spezialisierten Unternehmens gestiegen. In den ersten neun Monaten zusammen habe es Aufträge im Wert von 87,39 Mio. Euro gegeben, um 61,6 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode (54,08 Mio.).

Der Umsatz lag im dritten Quartal mit 23,16 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (22,67 Mio. Euro). Über neun Monate gerechnet verzeichnet Binder+Co allerdings mit 58,92 Mio. Euro noch weniger Umsatz als in der Vorjahresperiode (68,89 Mio. Euro). Der operative Gewinn (EBIT) war im dritten Quartal mit 0,98 Mio. Euro fast so hoch wie im dritten Quartal 2013 (1,1 Mio. Euro). Das hat dazu beigetragen, dass nun über neun Monate gerechnet ein operativer Gewinn von 0,49 Mio. Euro ausgewiesen wird, nach einem Plus von 3,43 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.

Das Ergebnis nach neun Monaten "entspricht noch nicht unseren Erwartungen, zeigt aber den klaren Aufwärtstrend", wird Vorstand Karl Grabner in der Aussendung zitiert. Der Auftragsstand liege mit 65,03 Mio. Euro bei dem 2,5-fachen des Vorjahreswertes (25,3 Mio. Euro). Auch wenn mehr als die Hälfte davon erst 2014 umsatzwirksam werde, bekräftige dies das Ziel, die 2013 erreichten Umsatz- und Ergebniswerte zu halten. Die Anzahl der Mitarbeiter blieb mit 373 (371) praktisch unverändert.

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutschlands Maschinenbauer trotzen bisher internationalen Handelskonflikten. Im ersten Halbjahr stiegen die Auslieferungen von Maschinen "Made in Germany" gegenüber dem starken Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 86,7 Mrd. Euro, teilte der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mit.
 

Newsticker

Maschinenbau-Export hält Kurs in handelspolitischen Stürmen

Wien (APA) - Das Internet der Dinge beschäftigt immer mehr heimische Unternehmen, viele wissen aber nicht, wo sie ansetzen sollen. Die Interessenvertretung Plattform Industrie 4.0 hat nun acht Forschungsfelder erarbeitet, die für den österreichischen Weg im digitalen Wandel zentral sein sollen. Denn "abwarten ist gefährlich", meinte Vereins-Geschäftsführer Roland Sommer am Montag.
 

Newsticker

Forschungswegweiser soll heimische Firmen für Industrie 4.0 rüsten

Frankfurt am Main/Berlin (APA/dpa) - In den deutschen Großstädten sind die Mieten stark gestiegen, ein Ende ist nicht in Sicht - auch weil die Baukosten immer höher klettern. Auch die Kommunen tragen einen Teil der Schuld, klagt nun die Immobilienwirtschaft. Die Städte reagieren empört.
 

Newsticker

Deutsche Immobilienwirtschaft sieht Wohnbau-Versäumnisse der Kommunen