Billigflieger Virgin America denkt über Verkauf nach

Die Billigfluggesellschaft Virgin America erwägt, sich komplett oder teilweise zum Verkauf zu stellen. Die Airline habe nach Interessenbekundungen Kontakt mit möglichen Käufern aufgenommen, berichtet die Agentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Virgin America habe bereits einen Finanzberater engagiert. Bisher sei aber keine Entscheidung gefallen.

Es sei auch möglich, dass sich das Unternehmen gegen einen Verkauf entscheide.

Die Airline ist an der Börse rund 1,4 Milliarden Dollar wert. Virgin America wollte sich dazu nicht äußern. An der Börse sprangen die Aktien der Fluggesellschaft bis zum frühen Nachmittag in New York rund 14 Prozent in die Höhe. Virgin America gehört zum Konglomerat des britischen Milliardärs Richard Branson, das an Fluggesellschaften, Eisenbahnen sowie Telekomfirmen und Medienhäusern beteiligt ist.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden