Bill-Gates-Stiftung gibt 500 Mio. Dollar für Kampf gegen Infektionen

(APA/AFP) - Die Stiftung des Microsoft-Gründers Bill Gates spendet 500 Millionen Dollar (knapp 400 Mio. Euro) für den Kampf gegen gefährliche Infektionskrankheiten in den Entwicklungsländern. Seine Stiftung wolle damit vor allem gegen "Malaria, Lungenentzündung, Durchfallerkrankungen" und weitere Infektionen kämpfen, so Gates am Sonntag beim Jahrestreffen der US-Gesellschaft für Tropenmedizin in New Orleans.

Bereits im September hatte die Gates-Stiftung 50 Millionen Dollar für den Kampf gegen Ebola in Westafrika zur Verfügung gestellt. Die Ebola-Epidemie sei ein "kritischer Moment" in der Geschichte der globalen Gesundheit, erklärte Gates nun. Sie habe gezeigt, dass es umso wichtiger sei, mit "stärkeren Anstrengungen" Bedrohungen durch gefährliche Krankheiten wie Malaria und dem Denguefieber einen Schritt voraus zu sein.

Gates bezeichnete vor allem die zunehmende Resistenz gegen Malaria-Medikamente in Südostasien als Problem. Ein Teil seiner Gelder geht demnach in die Forschung an einem besseren Impfstoff.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne