Bill Gates führt erneut "Forbes"-Liste der reichsten Menschen an

New York (APA/AFP) - Bill Gates steht auf der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen der Erde erneut ganz oben. Das US-Wirtschaftsmagazin bezifferte das Vermögen des Microsoft-Gründers am Montag auf 79,2 Mrd. Dollar (70,5 Mrd. Euro) - ein Anstieg um rund 3 Mrd. Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Auf dem zweiten Platz folgte der mexikanische Telekom-Unternehmer Carlos Slim, der 77,1 Mrd. Dollar sein Eigen nennen kann.

Der US-Großinvestor Warren Buffet steigerte sein Vermögen um 14,5 Mrd. auf 72,7 Mrd. Dollar und verdrängte den Gründer der spanischen Modekette Zara, Amancio Ortega, von Rang drei. Der reichste Deutsche mit einem Vermögen von 26,9 Mrd. Dollar ist laut "Forbes" der Unternehmer Georg Schaeffler, der Platz 21 belegt. Die Erben des verstorbenen Aldi-Gründers Karl Albrecht kommen mit 21,3 Mrd. Dollar auf Platz 37.

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Milliardäre den Angaben zufolge weltweit von 1.645 auf 1.826 Menschen. Noch nie lebten so viele Superreiche auf der Erde. Gemeinsam verfügten sie über ein Vermögen von 7,05 Billionen Dollar, wie "Forbes" errechnete.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder