Bill Gates führt erneut "Forbes"-Liste der reichsten Menschen an

New York (APA/AFP) - Bill Gates steht auf der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen der Erde erneut ganz oben. Das US-Wirtschaftsmagazin bezifferte das Vermögen des Microsoft-Gründers am Montag auf 79,2 Mrd. Dollar (70,5 Mrd. Euro) - ein Anstieg um rund 3 Mrd. Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Auf dem zweiten Platz folgte der mexikanische Telekom-Unternehmer Carlos Slim, der 77,1 Mrd. Dollar sein Eigen nennen kann.

Der US-Großinvestor Warren Buffet steigerte sein Vermögen um 14,5 Mrd. auf 72,7 Mrd. Dollar und verdrängte den Gründer der spanischen Modekette Zara, Amancio Ortega, von Rang drei. Der reichste Deutsche mit einem Vermögen von 26,9 Mrd. Dollar ist laut "Forbes" der Unternehmer Georg Schaeffler, der Platz 21 belegt. Die Erben des verstorbenen Aldi-Gründers Karl Albrecht kommen mit 21,3 Mrd. Dollar auf Platz 37.

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Milliardäre den Angaben zufolge weltweit von 1.645 auf 1.826 Menschen. Noch nie lebten so viele Superreiche auf der Erde. Gemeinsam verfügten sie über ein Vermögen von 7,05 Billionen Dollar, wie "Forbes" errechnete.

Frankfurt/Darmstadt (APA/Reuters) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck weitet seine Zusammenarbeit mit dem Big-Data-Spezialisten Palantir aus und will sich so neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Die beiden Firmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das Kunden Software zur Analyse von Daten aus der Krebsforschung anbieten soll.
 

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Merck gründet Gemeinschaftsfirma mit Silicon-Valley-Konzern Palantir

Ellwangen (APA/Reuters) - Der deutsche Batteriehersteller Varta will gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut die Basis legen für eine Massenproduktion von Batteriezellen zum Einsatz in Elektroautos. Mit Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg soll bei dem Weltmarktführer für Hörgeräte-Batterien ab dem kommenden Jahr in Ellwangen eine Fertigungslinie für großformatige Batteriezellen aufgebaut werden.
 

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Varta bringt sich in Stellung für E-Auto-Batteriezellproduktion

Tokio/Yokohama (APA/Reuters) - Der japanische Autobauer Nissan hat die Festnahme seines Verwaltungsratschefs Carlos Ghosn bestätigt. Nissan-CEO Hiroto Saikawa sprach am Montag auf einer Pressekonferenz von einem finanziellen Fehlverhalten Ghosns, das schwer wiege und nicht hinnehmbar sei. Er werde dem Verwaltungsrat deshalb bei der Sitzung am Donnerstag vorschlagen, Ghosn den Vorsitz zu entziehen. Es gehe jetzt darum, Auswirkungen auf das Tagesgeschäft und die Beziehungen zu Renault zu vermeiden.
 

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Nissan-Chef will Ghosn am Donnerstag vor die Tür setzen