Bilfinger 2015 mit Rekordverlust - Hohe Abschreibungen belasten

Der kriselnde Bau- und Industriedienstleister Bilfinger hält sich nach einem Rekordverlust beim Thema Konzernumbau bedeckt. Auch einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr wagte der deutsche Konzern bei Vorlage der vorläufigen Jahreszahlen am Donnerstag noch nicht.

Hohe Abschreibungen insbesondere im zum Verkauf gestellten Kraftwerksgeschäft und Kosten für den Konzernumbau sorgten 2015 für einen Verlust von 489 Mio. Euro. Ein Jahr zuvor war der Konzern bereits erstmals seit 1998 mit 71 Mio. Euro in die Verlustzone gerutscht. Damit war der Verlust nicht so hoch wie angekündigt und wie von Analysten erwartet. Im Herbst hatte Bilfinger noch mit einem Minus von 530 bis 540 Mio. Euro gerechnet.

Die Leistung erhöhte sich im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 6,48 Mrd. Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen brach gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent ein auf 186 Mio. Euro. In Aussicht gestellt waren 150 bis 170 Mio. Euro.

Auftragseingang und Auftragsbestand, die auf die künftige Entwicklung schließen lassen, legten aber jeweils zweistellig zu. "Auch wenn wir im vergangenen Jahr bereits einige wichtige Themen voranbringen konnten, liegt ein anspruchsvolles Jahr 2016 vor uns", sagte Bilfinger-Chef Per Utnegaard. Neben dem notwendigen Umbau des Konzerns wolle er gezielt in Wachstumsinitiativen investieren. Weitere Details will er bei der Vorlage der vollständigen Bilanz am 16. März nennen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte