Bilanz: Flughafen Wien sieht sich gerüstet für "Zukunftsinvestitionen"

Wien/Schwechat - Der Flughafen Wien sieht sich nach den Ergebnisverbesserungen im Jahr 2014 gerüstet für anstehende "Zukunftsinvestitionen", wie Finanzvorstand Günther Ofner am Montag in der Bilanzpressekonferenz sagte. "Wir haben die Schulden um 127 Mio. Euro reduziert", so Ofner. Heuer sollen 95 Mio. Euro investiert werden. Als Milliardeninvestment gilt der Bau der dritten Piste in den nächsten Jahren.

Für den in den nächsten fünf bis zehn Jahren geplanten Bau der zusätzlichen Start- und Landebahn macht sich der Wiener Airport derzeit fit. Die Produktivität sei seit dem Amtsantritt des neuen Vorstands 2011 um 20 Prozent gesteigert worden, verwies Ofner auf die EBITDA-Marge (Gewinn vor Steuern und Abschreibungen).

Der Nettogewinn stieg 2014 um 12,5 Prozent auf 82,5 Mio. Euro. Analysten hatten 85,9 Mio. Euro erwartet. "Trotz der Krisen" werde der Ausblick für 2015 bestätigt, so Ofner. Der Flughafen bekam die Krisenherde nach dem Jänner auch im Februar zu spüren.

Vorstand Julian Jäger stellte für Februar erneut schwache Passagierzahlen in Aussicht. Die AUA habe die Wartung ihrer Flieger in den Winter verlagert, so Jäger. Ab April soll das Minus vom ersten Quartal aber kompensiert werden. Die Prognose für das Gesamtjahr geht von null bis zwei Prozent Plus aus.

Paris (APA/AFP) - Vor landesweiten Straßenblockaden am Samstag will die französische Regierung die Wut der Dieselfahrer über die hohen Kraftstoffpreise mildern. Premierminister Edouard Philippe kündigte am Mittwoch im Sender RTL eine Reihe von Maßnahmen an, um Haushalte mit geringem Einkommen zu entlasten. An der umstrittenen Erhöhung der Dieselsteuer zum 1. Jänner hält die Regierung aber fest.
 

Newsticker

Frankreichs Regierung will Wut der Dieselfahrer mildern

London/Düsseldorf (APA/Reuters) - Die britische Regionalfluggesellschaft Flybe streicht vor dem Hintergrund schwieriger Marktbedingungen die Segel und stellt sich zum Verkauf. Der Vorstand sei bereits mit einer Reihe potenzieller Käufer im Gespräch, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit, ohne Details zu nennen. Es würden aber auch andere Optionen gezogen wie etwa weitere Kapazitäts- und Kostenreduzierungen.
 

Newsticker

Britische Flybe stellt sich zum Verkauf

Kaprun (APA) - Am 10. Dezember gehen die österreichischen Skischulen mit einer eigenen neuen Buchungsplattform an den Start. Mit "book2ski.com" will die Branche ihre Leistungen jedoch nicht nur online vermarkten: Es geht vor allem darum, die Abhängigkeit von internationalen Buchungsplattformen und Konzernen zu verringern.
 

Newsticker

Die österreichischen Skischulen setzen auf eigene Buchungsplattform