BHP schreibt 2 Mrd. Dollar auf US-Schiefergas-Geschäft ab

Melbourne - Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton schreibt 2 Mrd. Dollar (1,8 Mrd. Euro) auf sein Schiefergas-Geschäft in den USA ab. Im Mittelpunkt stehe dabei eine Förderstätte in Texas, teilte das britisch-australische Unternehmen am Mittwoch mit. Für den Rio-Tinto-Rivalen ist es die dritte Abschreibung binnen drei Jahren.

Schiefergas-Felder sind deutlich leichter zu schließen als herkömmliche Öl- und Gasquellen, so dass hier schnell der Rotstift angesetzt werden kann. Der in Melbourne ansässige Konzern muss sparen, weil der Preisverfall bei Eisenerz die Gewinne schmelzen lässt. Wie sehr der Rückwärtsgang bei der US-Schiefergasförderung die Gesamtproduktion verringern wird, will BHP am 22. Juli bei Vorlage seiner Jahresbilanz mitteilen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht