BF-Holding-Aktionäre sollen Cross-Fusion am 22. April absegnen

Am 22. April sollen die Aktionäre der BF Holding AG, der früheren Brain Force Holding AG, grünes Licht für die Verschmelzung der Cross Industries AG des Industriellen Stefan Pierer auf die BF geben. Eine große Ja-Mehrheit bei der Abstimmung ist fix: Pierer hält indirekt fast 76 Prozent an der BF. Geplant ist auch eine Mega-Kapitalerhöhung über 210 Mio. Euro gegen Sacheinlage.

Die nicht börsennotierte Cross Industries soll ja noch im ersten Halbjahr 2015 auf die börsennotierte BF Holding verschmolzen werden, um die Cross günstig auf den Kapitalmarkt zu bringen - auch unter abgabenrechtlicher Ausnutzung der Vorteile des Umgründungssteuergesetzes (UmgrStG).

Zustimmen sollen die Aktionäre der BF Holding bei der ordentlichen Hauptversammlung am 22. April in Wien neben "Wahlen in den Aufsichtsrat" auch einer "Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft zur Durchführung der Verschmelzung". Laut Tagesordnung, die seit Freitag vorliegt, soll das Nominale von rund 15,387 Mio. um 210 Mio. auf rund 225,387 Mio. Euro angehoben werden - durch Ausgabe von 210 Millionen neuen Inhaberaktien gegen Sacheinlage.

Die Cross-Gruppe zählt über 4.000 Mitarbeiter setzte 2014 rund 1,1 Mrd. Euro um. Die Cross Industries ist Mehrheitsaktionär von KTM und Pankl Racing Systems.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor