Bezahlsender Sky Deutschland bekommt neuen Chef

Unterföhring - Sky-Deutschland-Chef Brian Sullivan nimmt nach fünf Jahren seinen Hut. Sullivan werde den Bezahlsender per 24. Juni verlassen, um in die USA zurückzukehren, wie Sky Deutschland am Donnerstag mitteilte. Sein Nachfolger wird Carsten Schmidt, der im Vorstand bisher unter anderem für Sport und Internet zuständig ist.

Sullivan hatte im April 2010 seinen Job bei den Münchnern angetreten, um den defizitären Bezahlsender auf Kurs zu bringen. Der vom Medienmogul Rupert Murdoch entsandte Manager schaffte es, die Verluste deutlich zu reduzieren und die Kundenzahlen zu steigern. Im vergangenen Sommerquartal schrieb Sky Deutschland erstmals seit sieben Jahren unter dem Strich wieder schwarze Zahlen. Im zweiten Geschäftsquartal 2014/2015 verbuchte der Pay-TV-Sender dann jedoch wieder einen Verlust.

Das Unternehmen gehört mittlerweile zur britischen Bezahlsendergruppe Sky. Murdoch hat seine Bezahlsender in Deutschland, Großbritannien und Italien im vergangenen Jahr zum größten privaten Fernsehkonzern Europas gebündelt.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen