Bettscheider hat Kommunalkredit-Kauf bei Kartellbehörde angemeldet

Am 13. März wurde der Verkauf des ausgelobten Teils der staatlichen Kommunalkredit Austria an ein Finanzkonsortium um den deutschen Investmentbanker Patrick Bettscheider mit Kaufvertrag (Signing) besiegelt. Der Deal liegt jetzt beim Kartellgericht.

In der am Dienstag öffentlich gemachten Zusammenschluss-Anmeldung bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) liest sich die über diverse Finanz- und Beteiligungsvehikel laufende Transaktion so:

"Die Gesona Beteiligungsverwaltung GmbH, Österreich, beabsichtigt, von der Fimbag Finanzmarktbeteiligung Aktiengesellschaft des Bundes, Österreich, ca. 99,78 Prozent der Anteile an einer durch Abspaltung von der Kommunalkredit Austria AG, Österreich, neu zu gründenden Gesellschaft zu erwerben. Auf diese neue Gesellschaft wird ein Teil des Bankbetriebs der Kommunalkredit Austria AG übertragen, der die gesamte Betriebsorganisation sowie sämtliche Tochtergesellschaften der heutigen Kommunalkredit Austria AG umfasst.

Die Gesona Beteiligungsverwaltung GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Satere Beteiligungsverwaltungs GmbH, Österreich, deren Anteile zu 55 Prozent von dem Beteiligungsunternehmen Interritus Limited, Großbritannien, und zu 45 Prozent von Trinity Investments Limited, Irland, letztere wiederum verwaltet vom Londoner Vermögensverwalter Attestor Capital LLP, gehalten werden."

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen