Betten Reiter stellt sich neu auf

Das oberösterreichische Familienunternehmen Betten Reiter mit Firmensitz und eigener Produktion in Leonding bei Linz will seine Filialen weiter modernisieren und die Einzelhandelsmarke mit einem neuen Kommunikationskonzept und einer Werbekampagne "neu aufladen und verjüngen", wie die Firma heute, Freitag, mitteilte. Die Firmenspitze wurde verstärkt.

Die Geschäftsführung rund um Peter Hildebrand und Monika Zechmeister hat der Traditionsbetrieb für Heimtextilien bereits zum Jahresende 2015 um Ralph Hofmann erweitert, der fortan für Marketing, Werbung und Vertrieb zuständig ist. Nun sollen "auch für den Kunden sichtbare Modernisierungsschritte" folgen. Ebenfalls neu im Führungsteam ist Prokurist Christian Pichler. Geschäftsführer Andreas Prödiger sei seit Ende August 2015 nicht mehr für das Unternehmen tätig, sagte Hildebrand zur APA.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende Februar) erhöhten sich die Verkaufserlöse an den österreichweit 18 Standorten gegenüber dem Jahr davor um 4,7 Prozent auf 83,3 Mio. Euro. Der Personalstand vergrößerte sich den Angaben zufolge um 6 auf 412 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent). Im vergangenen Herbst eröffnete der Heimtextilienerzeuger und -händler einen Flagship-Store im Wiener Stafa Tower auf der Mariahilfer Straße.
"Unsere Branche steht im Fokus des Wandels: Diskonter, Online-Shops und internationale Brands nehmen auch in Österreich immer mehr Marktpräsenz bei Heimtextilien ein", stellte Hildebrand fest. Umso wichtiger sei es für österreichische Player wie Betten Reiter innovativ zu denken und sich den Markterfordernissen anzupassen. "Im Zuge unserer Modernisierungsschritte verlieren wir aber die uns sehr wichtigen Werte - wie Nachhaltigkeit und Tradition - und vor allem den Kundenservice nicht aus den Augen."
Betten Reiter produziert seit seinen Anfängen im Jahr 1953 in Leonding bei Linz jährlich rund 100.000 Pölster und Decken. Der Schwerpunkt liege dabei auf Fair-Trade-Baumwolle, Schurwolle, Kamelhaar sowie weißem Cashmere. 2010 führte das Unternehmen die "Tierschutz-Garantie" ein - Daunen aus Lebendrupf gelangen nicht in den Verkauf.

Rom (APA) - Das italienische Modelabel Giorgio Armani will der Produktion von Accessoires mehr Gewicht verleihen. "Derzeit generieren wir 85 Prozent des Umsatzes mit Bekleidung und 15 Prozent mit Accessoires. Wir wollen dieses Verhältnis auf 70/30 in drei Jahren ändern", so Modepapst Giorgio Armani.
 

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Armani will Produktion von Accessoires steigern

Moskau/London (APA/Reuters) - Der erste große Börsengang eines russischen Unternehmens in London seit Beginn der Sanktionen im Ukraine-Konflikt vor rund drei Jahren nimmt Formen an. Die Gruppe En+, in die der Industriemagnat Oleg Deripaska sein Aluminium- und Wasserkraft-Geschäft gebündelt hat, legte am Montag die Preisspanne auf 14 bis 17 Dollar je Hinterlegungsschein (GDR) fest.
 

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London steht vor erstem großen russischen Börsengang seit 2014

Berlin (APA/dpa) - Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin ist im ersten Halbjahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Das geht aus dem am Wochenende veröffentlichten Finanzbericht hervor. Demnach sind die Verluste in den ersten sechs Monaten auf fast 447,6 Mio. Euro gestiegen - gut 163 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel zugleich von 1,7 auf rund 1,5 Mrd. Euro.
 

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Finanzbericht offenbart desolate Lage von Air Berlin