Betriebsräte gaben GPA-djp ihr OK für nächste Runde zum Banken-KV

Die Betriebsrätekonferenz hat für die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für rund 75.000 Beschäftigte des Finanzbereichs am Freitag der GPA-djp ihr OK gegeben. Sie will eine nachhaltige Erhöhung aller Gehaltsstufen, eine branchenweite Arbeitsstiftung und die Wiederaufnahme der Verhandlungen über einen Kollektivvertrag für banknahe Dienstleistungen mit den Arbeitgeberverbänden.

Sollte es bis zum 16. März 2016 keine Einigung geben, werden weitere Maßnahmen bis hin zum Streik vorbereitet, teilte die Gewerkschaft in einer Presseaussendung mit.

Als alles andere als eine Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Beschäftigten bezeichnete GPA-djp-Verhandlungsleiter und Zentralbetriebsrat der Oberbank, Wolfgang Pischinger, das bisherige Verhalten der Arbeitgeber, die in der ersten Verhandlungsrunde nicht einmal ein konkretes Angebot legten. "Die aktuellen Kennzahlen der Branche zeigen, dass hoch produktiv und erfolgreich gearbeitet wird. Die Beschäftigten haben sich ihren Anteil am Erfolg verdient und erwarten sich ein anständiges Angebot einer realen, nachhaltigen und wirksamen Erhöhung aller Schemaansätze", so Pischinger.

Der zweite wichtige Punkt bei den diesjährigen Verhandlungen ist die Errichtung einer Branchenarbeitsstiftung, die aufgrund des massiven Personalabbaus in der Finanzbranche dringend erforderlich sei.

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