Betriebsräte gaben GPA-djp ihr OK für nächste Runde zum Banken-KV

Die Betriebsrätekonferenz hat für die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für rund 75.000 Beschäftigte des Finanzbereichs am Freitag der GPA-djp ihr OK gegeben. Sie will eine nachhaltige Erhöhung aller Gehaltsstufen, eine branchenweite Arbeitsstiftung und die Wiederaufnahme der Verhandlungen über einen Kollektivvertrag für banknahe Dienstleistungen mit den Arbeitgeberverbänden.

Sollte es bis zum 16. März 2016 keine Einigung geben, werden weitere Maßnahmen bis hin zum Streik vorbereitet, teilte die Gewerkschaft in einer Presseaussendung mit.

Als alles andere als eine Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Beschäftigten bezeichnete GPA-djp-Verhandlungsleiter und Zentralbetriebsrat der Oberbank, Wolfgang Pischinger, das bisherige Verhalten der Arbeitgeber, die in der ersten Verhandlungsrunde nicht einmal ein konkretes Angebot legten. "Die aktuellen Kennzahlen der Branche zeigen, dass hoch produktiv und erfolgreich gearbeitet wird. Die Beschäftigten haben sich ihren Anteil am Erfolg verdient und erwarten sich ein anständiges Angebot einer realen, nachhaltigen und wirksamen Erhöhung aller Schemaansätze", so Pischinger.

Der zweite wichtige Punkt bei den diesjährigen Verhandlungen ist die Errichtung einer Branchenarbeitsstiftung, die aufgrund des massiven Personalabbaus in der Finanzbranche dringend erforderlich sei.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro