Beteiligungsfirma übernimmt 74,9 Prozent des Klagenfurter Flughafens

Klagenfurt/Wien (APA) - Die heimische Beteiligungsfirma Lilihill Capital Beteiligung GmbH kommt bei der Teilprivatisierung des Klagenfurter Flughafens zum Zug. Wie die Kärntner Beteiligungsverwaltung mitteilte, fiel der entsprechende Beschluss in der Aufsichtsratssitzung am Montag einstimmig. Die Beteiligung von Lilihill an der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft wird 74,9 Prozent betragen.

"Lilihill hat ein schlüssiges Konzept vorgelegt und zeigt große Investitions- und Innovationsbereitschaft", begründete Aufsichtsratsvorsitzender Gilbert Isep die Entscheidung, man sei davon überzeugt, einen guten Partner gefunden zu haben. Eine Sperrminorität von 25,1 Prozent bleibt im Eigentum der öffentlichen Hand, also bei den bisherigen Eigentümern Land Kärnten und Stadt Klagenfurt. An ihnen liegt es nun auch, die entsprechenden Beschlüsse zu fassen.

Die Entscheidung hatte sich zuletzt verzögert, die Ausschreibung zur Teilprivatisierung des Kärnten Airport hatte bereits Anfang Oktober 2017 geendet. Ende Jänner 2018 wurden die Anbieter schließlich aufgefordert, ein endgültiges Angebot ("Last and Final Offer") zu legen. Mitte April 2018 fand eine finale Besprechung der Bewertungskommission statt.

Die Lilihill-Gruppe hatte in den vergangenen Jahren regional für Aufsehen gesorgt: Die Gruppe kaufte eine Reihe von Immobilien in der Klagenfurter Innenstadt, wie etwa das Klagenfurter Traditionshotel Moser-Verdino oder das ehemalige Redaktionsgebäude der Kärntner Tageszeitung (KTZ), das in den vergangenen Wochen abgerissen wurde.

Die Lilihill Capital Group wurde im Jahr 2001 gegründet und hat ihren Sitz in Wien und einen Standort in Klagenfurt. Laut Firmencompass gibt es vier Beschäftigte, einige Firmentöchter und -Beteiligungen. 100-Prozent-Eigentümer ist der 47-jährige Kärntner Franz Peter Orasch. Die Firma fungiert als Holding für die drei Unternehmensbereiche Immobilien, Investments und Unternehmensbeteiligungen sowie Landwirtschaft. Die Homepage http://www.lilihill.at/ bietet noch keine Informationen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die deutsche Commerzbank verfolgt ihre Pläne für eine europäische Onlinebank nicht weiter. "Wir haben inzwischen entschieden, das Projekt Copernicus nicht fortzuführen", sagte Privatkundenchef Michael Mandel in einem im Intranet der Commerzbank veröffentlichten Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.
 

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Deutsche Commerzbank gibt Pläne für europäische Onlinebank auf

Berlin (APA/Reuters) - Europa muss sich im internationalen Zahlungsverkehr angesichts des Konflikts über die Iran-Sanktionen nach den Worten des deutschen Außenministers Heiko Maas unabhängiger von den USA machen.
 

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Maas: Europa im Zahlungsverkehr unabhängiger von USA machen

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