Internet-Wettenanbieter bet-at-home spielt mehr Gewinn ein

Wien (APA) - Der österreichische Online-Sportwetten-und -glücksspielanbieter bet-at-home hat in den ersten drei Quartalen das Vorsteuerergebnis von 22,2 auf 24,9 Mio. Euro verbessert. Der Vorstand rechnet für 2017 unverändert mit einem Anstieg der Brutto-Erträge auf 144 Mio. Euro und einem EBITDA zwischen 34 und 38 Mio. Euro.

Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung und der aktuellen Prognose zur Entwicklung der liquiden Mittel wird der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende zwischen 6,00 und 8,00 Euro je Aktie vorschlagen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Für 2016 wurden 7,50 Euro pro Aktie an die Aktionäre ausbezahlt.

In den ersten neun Monaten stieg der Brutto-Wett- und Gamingertrag um 8,3 Prozent auf 108,7 Mio. Euro, teilte bet-at-home am Montag mit. Das EBITDA stieg von 21,3 auf 25,4 Mio. Euro, das EBIT von 20,5 auf 24,4 Mio. Euro. Das Wett- und Spielvolumen machte 2,39 Mrd. Euro aus. Der Netto-Wett- und Gamingertrag erhöhte sich von 81,8 auf 87,4 Mio. Euro.

In Polen sieht sich der Glücksspielkonzern "EU-rechtswidrigen" Blocking-Maßnahmen ausgesetzt, wogegen rechtliche Schritte eingeleitet wurden.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair