bet-at-home verdiente zum Jahresauftakt mehr

Wien (APA) - Der Internet-Wettanbieter bet-at-home ist im ersten Quartal 2015 weiter gewachsen, rechnet aber im Gesamtjahr wegen neuer Umsatzsteuerregelungen in der EU mit einem geringeren Ebitda als 2014. Von Jänner bis März steigerte der Konzern seinen Bruttospielertrag von 25,2 Mio. auf 28,4 Mio. Euro, die Zahl der registrierten Kunden stieg von 3,7 auf 4,1 Millionen.

Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich von 8,3 Mio. auf 9,8 Mio. Euro, das operative Ergebnis (Ebit) von 7,8 Mio. auf 9,3 Mio. Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 8 Mio. auf 9,6 Mio. Euro, wie der österreichische, in Frankfurt börsenotierte Konzern, der mit seinen maltesischen Lizenzen Glücksspiel und Sportwetten in ganz Europa anbietet, am Montag mitteilte.

Neue Umsatzsteuerregeln dürften bet-at-home heuer erheblich belasten. Der Vorstand rechnet für 2015 nur noch mit einem Ebitda von "über 20 Mio. Euro", nach 26,7 Mio. Euro 2014. Seit Jahresbeginn müssen Glücksspielanbieter ihre Steuern in dem Land zahlen, in dem der Kunde sitzt, nicht mehr wie bisher am Sitz des Unternehmens. Europas Glücksspielanbieter haben diesen mehrheitlich auf Malta oder Gibraltar, weil sie dort wenig Steuern zahlen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte