Beschäftigung in deutscher Industrie erreicht Rekordwert

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Industrie hat erneut einen Beschäftigungsrekord aufgestellt. Die Zahl der Mitarbeiter im Verarbeitenden Gewerbe wuchs im September um 102.000 oder 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf gut 5,5 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Seit Einführung dieser Statistik 2005 wurde noch nie ein höherer Wert ermittelt.

Grund ist die gute Konjunktur: Produktion und Exporte zogen im vergangenen Quartal merklich an, auch die Auftragsbücher sind gut gefüllt.

Besonders viel Personal stellten die Nahrungs- und Futtermittelhersteller ein, die ein Plus von 3,9 Prozent meldeten. Bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen gab es einen Zuwachs von 3,8 Prozent. Bei den Metallerzeugern fiel der Zuwachs mit 0,4 Prozent vergleichsweise gering aus.

Die Zahl der im September geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 706 Millionen. Die Verdienste für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lagen bei rund 21,9 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 3,4 Prozent zum Vorjahresmonat entspricht.

Ratingen/Hongkong (APA/dpa) - Der Modekonzern Esprit will wegen tiefroter Zahlen seine Kosten deutlich senken. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017/18, das am 30. Juni endete, hatte das Unternehmen mit Firmensitz im deutschen Ratingen und Börsennotierung in Hongkong einen Nettoverlust von rund 2,5 Milliarden Hongkong Dollar (rund 270 Mio Euro) angehäuft, wie das Unternehmen am Dienstag in Hongkong mitteilte.
 

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Rote Zahlen - Modekonzern Esprit will Kosten senken

Los Gatos/Berlin (APA/dpa-AFX) - Der Chef des Medienkonzerns Axel Springer, Mathias Döpfner, zieht in den Verwaltungsrat des Videostreamingdienstes Netflix ein. Die US-Firma erhoffe sich davon "wertvolle Perspektiven und wichtige Einblicke für den Ausbau und die kontinuierliche Verbesserung unseres weltweiten Angebots", erklärte Gründer und Chef Reed Hastings am Dienstag.
 

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Springer-Chef kommt in Netflix-Verwaltungsrat

Wien (APA) - Grenzüberschreitender Sozialbetrug am Bau ist gang und gäbe. Dem wollen die europäischen Gewerkschaften nun mittels Wettbewerbsbeschwerde in Brüssel einen Riegel vorschieben - zumindest bei der Entsendung von Arbeitskräften innerhalb der EU soll es fairer zugehen. Die Europäische Föderation der Bau- und Holzarbeiter hat heute eine Wettbewerbsbeschwerde an die Europäische Kommission abgeschickt.
 

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Europäische Baugewerkschafter legten bei EU Wettbewerbsbeschwerde ein