Beschäftigung in deutscher Industrie erreicht Rekordwert

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Industrie hat erneut einen Beschäftigungsrekord aufgestellt. Die Zahl der Mitarbeiter im Verarbeitenden Gewerbe wuchs im September um 102.000 oder 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf gut 5,5 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Seit Einführung dieser Statistik 2005 wurde noch nie ein höherer Wert ermittelt.

Grund ist die gute Konjunktur: Produktion und Exporte zogen im vergangenen Quartal merklich an, auch die Auftragsbücher sind gut gefüllt.

Besonders viel Personal stellten die Nahrungs- und Futtermittelhersteller ein, die ein Plus von 3,9 Prozent meldeten. Bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen gab es einen Zuwachs von 3,8 Prozent. Bei den Metallerzeugern fiel der Zuwachs mit 0,4 Prozent vergleichsweise gering aus.

Die Zahl der im September geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 706 Millionen. Die Verdienste für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lagen bei rund 21,9 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 3,4 Prozent zum Vorjahresmonat entspricht.

Essen (APA/dpa) - Im dem seit Jahren dauernden Machtkampf bei Aldi Nord rückt die Stunde der Entscheidung näher. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht verhandelt heute, Donnerstag, darüber, wie viel Einfluss die Familie des verstorbenen Gründersohns Berthold Albrecht künftig noch bei dem Diskonter haben wird.
 

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Im Familienkrach bei Aldi Nord naht die Stunde der Wahrheit

Caracas/Santa Cruz (APA/Reuters) - Angesichts der schlechten Budgetlage in Venezuela bemüht sich der staatliche Ölkonzern PDVSA um Kredite aus dem Ausland. Es würden Gespräche mit dem russischen Unternehmen Rosneft, der italienischen Eni, der spanischen Repsol und dem norwegischen Konzern Statoil geführt, sagte der PDVSA-Vizepräsident der Gassparte, Cesar Triana, der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA ringt um Kredite aus Ausland

Wien/Wolfsburg (APA) - Im Skandal um manipulierte Software hat ein VW-Käufer vor dem Landesgericht Wels in zweiter Instanz Recht bekommen: Der Kaufvertrag ist aufzuheben, Volkswagen muss ihm den Fahrzeugwert ersetzen. Das Gericht sah in der Schummelsoftware einen nicht geringfügigen Mangel. Da VW den Käufer vorsätzlich getäuscht habe, sei eine Verbesserung durch VW nicht zumutbar, urteilte das Gericht (22 R 201/17s).
 

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VW-Skandal - LG Wels hebt Kfz-Kaufvertrag auf - VW muss zahlen