Beschäftigte in Bekleidungsindustrie bekommen Mindestlohn bis 2020

Wien (APA) - Bis Ende 2020 wird es noch dauern, bis die rund 7.000 Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie und in den industriellen Wäschereien einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.500 Euro brutto im Monat bekommen. Die Löhne und Gehälter würden in vier Etappen bis zum 31. Dezember 2020 angehoben, teilten die Gewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp am Montag in einer Aussendung mit.

Geltungsbeginn des neuen Kollektivvertrages sei der 1. Juli 2018. Die Vereinbarung reihe sich an vorangegangene Abschlüsse im Textilbereich zum Thema Mindestlohn. In fast allen Teilsektoren habe bisher die Hauptforderung nach 1.500 Euro monatlich, angepasst an die Anforderungen des jeweiligen Sektors, per Stufenplan umgesetzt werden können, heißt es in einer Aussendung der Arbeitnehmervertreter.

Der Fachverband Textil-, Bekleidungs-, Schuh und Lederindustrie hatte sich gegen eine Anhebung des Mindestlohns in einem einzigen Schritt ausgesprochen, denn das würde eine Steigerung der Lohnkosten von 20 Prozent auslösen. Die Betriebe könnten diese "Lohnkostenprogression" nicht weitergeben, hieß es seitens der Arbeitgeber.

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Der Streit zwischen der Ryanair-Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft …