Berlusconis Mediaset schreibt wieder Gewinne - Umsatz ging zurück

Rom (APA) - Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi feiert nicht nur politische Erfolge. Nachdem sich sein Mitte-Rechts-Kandidat bei den Regionalwahlen auf Sizilien am Sonntag behauptet hat, schreibt auch Berlusconis börsennotierte TV-Gruppe Mediaset in den ersten drei Quartalen Gewinne - im Vorjahr stand in diesem Zeitraum noch ein sattes Minus zu Buche.

In den ersten drei Quartalen 2017 meldete die Mailänder TV-Gesellschaft einen Nettogewinn von 35,9 Mio. Euro, nach Verlusten von 118 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2016. Der Umsatz sank von 2,56 Mrd. Euro auf 2,53 Mrd. Euro. Im Gesamtjahr 2017 rechnet Mediaset mit einem Wachstum im Bereich Werbung, was sich positiv auf die Ergebnisse der TV-Gesellschaft auswirken könnte.

Mediaset hatte Jahr 2016 mit Verlusten von 294,5 Mio. Euro abgeschlossen. Das war das schlechteste Ergebnis in der Geschichte des Konzerns. 2015 hatte das an der Mailänder Börse notierte Unternehmen noch einen Gewinn von vier Mio. Euro gemeldet. Der Mediaset-Umsatz betrug voriges Jahr 3,67 Mrd. Euro. Das waren um 142,2 Mio. Euro mehr als im Jahr zuvor.

Der hohe Verlust wurde unter anderem dem gescheiterten Verkauf des Mediaset gehörenden Pay-TV-Senders Premium an den französischen Medienkonzern Vivendi zugeschrieben. Die negativen Auswirkungen von Vivendis Vertragsbruch bezifferte Mediaset auf 341,3 Mio. Euro.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne