Berliner Flughafen soll neues Terminal für 6 Mio. Passagiere bekommen

Berlin (APA/AFP) - Der deutsche Hauptstadtflughafen BER soll ein weiteres Terminal für sechs Millionen zusätzliche Fluggäste im Jahr bekommen. Dadurch werde die Gesamtkapazität bei der Eröffnung auf 28 Millionen Passagiere erhöht, teilte die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg am Mittwoch mit.

Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein werde, schaffe der Flughafenstandort dann "gut 40 Millionen Passagiere pro Jahr".

"Der BER wird von Beginn an über ausreichende Kapazitäten verfügen", betonte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Durch das zusätzliche Terminal bekämen vor allem die immer stärker werdenden Billigfluglinien "optimale Voraussetzungen, mehr Passagiere von und nach Berlin zu fliegen".

Die wegen zahlreicher technischer Mängel um Jahre verzögerte Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens ist derzeit für Oktober 2020 geplant. Allerdings war zuletzt schon abzusehen, dass die Kapazität des Flughafens nicht ausreicht, um das erwartete Passagieraufkommen zu bewältigen.

Gebaut werden soll das neue Terminal nun vor dem Pier Nord. Eine Vergabeentscheidung wird im Sommer erwartet, wie die Flughafengesellschaft erklärte. Auch künftig werde sich der Ausbau des Flughafens "flexibel und modular" an die künftigen Passagierzahlen anpassen, erklärte Lütke Daldrup.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro